SCHLAG GEGEN ZIGARETTENSCHMUGGLER IN SINGAPUR

OLAF /08/12 Brüssel, 17. Oktober 2008

Dank der engen Zusammenarbeit des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung (OLAF) mit den Zollbehörden von Singapur konnte der Zoll in Singapur fast 40 Millionen Zigaretten beschlagnahmen, die vermutlich für den Schwarzmarkt in der EU bestimmt waren.

„Dies ist ein gutes Beispiel dafür, dass internationale Kooperation bei der Bekämpfung des Zigarettenschmuggels zu greifbaren Ergebnissen führt", erklärte OLAF-Generaldirektor Franz-Hermann Brüner und dankte den Zollbehörden von Singapur für ihr rechtzeitiges und wirksames Eingreifen. „2007 haben die Strafverfolgungsbehörden in der EU etwa 4,8 Milliarden Zigaretten beschlagnahmt, aber in diesem Falle konnten die Zigaretten dank der engen Zusammenarbeit mit dem Zoll von Singapur schon beschlagnahmt werden, bevor sie überhaupt in das Gebiet der EU gelangen konnten."

Die Zigaretten befanden sich in vier Schiffscontainern, deren Inhalt in betrügerischer Absicht als Möbel und Innendekorationsartikel deklariert war. Wären sie tatsächlich in die EU gelangt, hätte dies bei Zollabgaben und Steuern zu Einnahmeausfällen von fast 12 Mio. EUR geführt.

Der Generaldirektor der Zollverwaltung von Singapur, Fong Yong Kian, bekräftigte das Engagement Singapurs bei der Bekämpfung des Zigarettenschmuggels auf internationaler Ebene und sagte eine Fortführung der Zusammenarbeit mit dem OLAF zu.

Alessandro Butticé
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