Kurzprofil

Das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung ist auch unter der Abkürzung seiner französischen Bezeichnung bekannt: OLAF, kurz für „Office de Lutte Anti-Fraude“.

1988

Die im Generalsekretariat der Europäischen Kommission angesiedelte „Dienststelle für die Koordinierung der Betrugsbekämpfung“ (UCLAF) wird eingerichtet.
Die UCLAF arbeitet mit nationalen Stellen für Betrugsbekämpfung zusammen und sorgt für die notwendige Koordinierung und Unterstützung zur Bekämpfung von grenzübergreifendem organisiertem Betrug.

1993

Auf Empfehlung des EU-Parlaments werden die Befugnisse der UCLAF schrittweise erweitert.

1995

Die UCLAF erhält die Befugnis, von sich aus auf der Grundlage von Informationen aus verschiedenen Quellen Untersuchungsverfahren einzuleiten.
Alle Kommissionsdienststellen werden dazu angehalten, die UCLAF über mutmaßliche Betrugsfälle in ihrem Aufgabenbereich zu informieren.

1999

Im Zuge der Ereignisse, die zum Rücktritt der Kommission Santer führen, werden Vorschläge für ein neues Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) mit mehr Befugnissen vorgelegt. Diese Vorschläge haben zur Folge:
- die Einrichtung des Europäischen Amts für Betrugsbekämpfung (OLAF) als unabhängige Dienststelle der Europäischen Kommission,
(Beschluss 1999/352/EG, EGKS, Euratom pdf)
- allgemeine Vorschriften über die Untersuchungen des OLAF (Verordnung (EG) Nr. 1073/99 pdf)
- eine Vereinbarung über interne Untersuchungen innerhalb der EU-Organe pdf.

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Letzte Aktualisierung: 28/04/2015