Landwirtschaft und ländliche Entwicklung

Wein

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Wein

Die Europäische Union ist Weltmarktführer für Wein. In den Jahren 2009 bis 2014 betrug die jährliche Durchschnittsproduktion 167 Millionen Hektoliter. Auf die EU entfallen weltweit 45 % der Rebflächen, 65 % der Erzeugung, 57 % des Verbrauchs und 70 % der Ausfuhren.

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Seit der Einführung der gemeinsamen Marktorganisation (GMO) hat sich der Weinmarkt erheblich entwickelt.

Die letzte, 2008 verabschiedete Reform des EU-Weinmarkts wurde 2013 durchgeführt und in die einheitliche gemeinsame Marktorganisation integriert. Die Reform soll:

  • die Wettbewerbsfähigkeit der Weinerzeuger in der EU steigern, den Ruf der europäischen Weine verbessern und dazu beitragen, Marktanteile in der EU und weltweit zurückgewinnen,
  • die Steuerung des Weinmarkts mit einfachen, deutlichen und wirksamen Regeln erleichtern, um ein besseres Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zu erzielen,
  • die besten Traditionen der Weinerzeugung in der EU bewahren und dabei das soziale Gefüge und den Umweltschutz in den ländlichen Gebieten stärken.

Im Weinsektor sollte die GAP-Reform von 2013 zusätzlich zu den allgemeinen Zielen der Harmonisierung, Straffung und Vereinfachung der Regeln die Grundsätze der Weinreform von 2008 umsetzen. Dabei wird jedoch die EU-Pflanzungsregelung ab 1. Januar 2016 durch ein Genehmigungssystem für Rebpflanzungen ersetzt, um es wettbewerbsfähigen Erzeugern zu ermöglichen, die Erträge zu steigern.

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