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Schulobstprogramm

EU-Initiative

Sitzung des Verwaltungsausschusses vom 11. Dezember 2007

Im Rahmen der am 11. Dezember 2007 in Brüssel stattgefundenen ordentlichen Sitzung des Verwaltungsausschusses „Obst und Gemüse“ wurde nachmittags das „Schulobstprogramm“ behandelt. Drei externe Sachverständige berichteten über ihre Erfahrungen bei der erfolgreichen Umsetzung der Schulobstprogramme im Vereinigten Königreich sowie in Frankreich und Slowenien. Hauptpunkt waren jedoch die Vorstellung des im Rahmen der Folgenabschätzung zum Schulobstprogramm ausgearbeiteten Entwurfs für ein „Papier über politischen Optionen“ und die offene Diskussion bzw. der Meinungsaustausch der Delegationen der Mitgliedstaaten darüber.

An den monatlichen Sitzungen des Verwaltungsausschusses „Obst und Gemüse“ nehmen Delegierte aus allen 27 EU-Mitgliedstaaten teil, die von ihren zuständigen Dienststellen nominiert werden. Auf diesen Zusammenkünften werden Entscheidungen über die Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und der entsprechenden gemeinsamen Marktorganisationen (GMO), in diesem Fall bezüglich „Obst und Gemüse“, getroffen.

Die Delegationen der Mitgliedstaaten wurden im Rahmen der Folgenabschätzung „Schulobstprogramm“ und als Teil des umfassenden Konsultationsprozesses auf der ordentlichen Sitzung des Verwaltungsausschusses „Obst und Gemüse“ am 11. Dezember 2007 über den aktuellen Stand der Dinge informiert.

Den ersten Tagesordnungspunkt bildeten die Präsentationen von drei externen Sachverständigen über französische, britische und slowenische Modelle von Schulobstprogrammen. In den einzelnen Reden wurden auch für alle Schulobstprogramme wichtige horizontale Fragen behandelt:

  • Prof. Fergus Lowe, Bangor University – GB, ging näher auf die nachhaltige Wirkung der ‚Schulobst- und -gemüseprogramme“ auf den Verbrauch ein. Anhand des irischen Programms „Food Dudes“ wurden entsprechende Erfolgsfaktoren aufgezeigt. pdf - 903 KB [903 KB] English (en)
  • Laurent Damiens vom Verband APRIFEL, Paris, sprach vor allem über die Rolle des Obst- und Gemüsesektors in Programmen, die den Obst- und Gemüseverzehr und damit eine gesündere Ernährung fördern wollen, sowie die möglichen Auswirkungen und den Beitrag des Sektors. pdf - 272 KB [272 KB] English (en)
  • Mojca Gabrijelčič vom slowenischen Institut für öffentliche Gesundheit behandelte auch die Rolle der öffentlichen Gesundheit bzw. einer gesunden Ernährung im Kampf gegen Fettleibigkeit sowie die Bedeutung eines Multi-Sektor-Ansatzes, der die Maßnahmen in der Landwirtschaft mit denen in den Bereichen öffentliche Gesundheit und Bildung kombiniert. pdf - 796 KB [796 KB] English (en)

Hauptpunkt der Sitzung waren die Vorstellung des von der dienststellenübergreifenden Lenkungsgruppe für die Folgenabschätzung ausgearbeiteten Papiers über politischen Optionen und die anschließende Diskussion. Die Vertreter der Mitgliedstaaten berichteten über ihre Erfahrungen und waren sich einig, dass dem pädagogischen Rahmen für die Verteilung der Erzeugnisse bei solchen Programmen wesentliche Bedeutung zufällt. Die Mehrheit der Mitgliedstaaten bekundete ihr Interesse an einem Schulobstprogramm auf europäischer Ebene. Gleichzeitig wurden eine flexible Umsetzung und die Klärung möglicher Auswirkungen auf den Haushalt gefordert.

Als nächster Schritt in dem Prozess wurde am 18. Dezember die endgültige Fassung des Konsultationspapiers zur öffentlichen Konsultation vorgelegt.

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