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Schulobstprogramm

EU-Initiative

Rechtsgrundlage

Im November 2008 wurde im Rat „Landwirtschaft“ eine politische Einigung über den Vorschlag der Kommission für ein europaweites Programm für die Abgabe von Obst und Gemüse an Schulkinder erzielt. Die EU-Mittel in Höhe von jährlich 90 Mio. EUR sind für den Ankauf von frischem Obst und Gemüse und dessen Verteilung an Schulen bestimmt und werden in den Mitgliedstaaten, die sich an diesem Programm beteiligen wollen, durch öffentliche und private Mittel ergänzt. Anhand des Schulobstprogramms sollen Kindern und Jugendlichen gesunde Essgewohnheiten vermittelt werden, die – Studien zufolge – dann auch im Erwachsenenalter beibehalten werden. Abgesehen von der Verteilung von Obst und Gemüse an eine Zielgruppe von Schulkindern sieht das Programm auch vor, dass die teilnehmenden Mitgliedstaaten Strategien ausarbeiten, die auch Aufklärungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen sowie Maßnahmen zum Austausch bewährter Praktiken umfassen. Schätzungsweise 22 Millionen Kinder in der Europäischen Union sind übergewichtig. Davon gelten über 5 Millionen als fettleibig, und es wird damit gerechnet, dass die Zahl der fettleibigen Kinder pro Jahr um 400 000 zunehmen wird. Eine bessere Ernährung kann bei der Bekämpfung dieses Problems eine wichtige Rolle spielen.

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