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Schulobstprogramm

EU-Initiative

Rolle der Kommission

Der Rat ersuchte die Kommission am 15. Juni 2007, auf der Grundlage einer Folgenabschätzung in Bezug auf die Vorteile, die Durchführbarkeit und die damit verbundenen Verwaltungskosten so bald wie möglich einen Vorschlag für ein Schulobstprogramm vorzulegen.

Im Rahmen der Reform der gemeinsamen Marktorganisation (GMO) für Obst und Gemüse gab der Rat folgende Erklärung ab: „Angesichts des dramatischen Anstiegs der Fettleibigkeit bei Schulkindern, auf die in dem unlängst veröffentlichten Weißbuch der Kommission ‚Ernährung, Übergewicht, Adipositas: Eine Strategie für Europa‘ български (bg)czech (cs)dansk (da)eesti (et)ελληνικά (el)English (en)español (es)Français (fr)Gaeilge (ga)italiano (it)latviešu (lv)lietuvių (lt)magyar (hu)Malti (mt)Nederlands (nl)polski (pl)português (pt)română (ro)slovenčina (sk)slovenščina (sl)suomi (fi)svenska (sv) hingewiesen wird, ersucht der Rat die Kommission, so bald wie möglich einen Vorschlag für eine Schulobst-Regelung vorzulegen, dem eine Folgenabschätzung in Bezug auf die Vorteile, die Durchführbarkeit und die damit verbundenen Verwaltungskosten zugrunde liegt.“

Das Ziel ist, den stagnierenden Verzehr von Obst und Gemüse bei jungen Menschen anzukurbeln, um so die Fettleibigkeit bei Kindern und chronische Erkrankungen aufgrund ungesunder Ernährung zu bekämpfen.

Die Arbeit an der Folgenabschätzung ist im September 2007 angelaufen. Sie wurde von einer dienststellenübergreifenden Lenkungsgruppe geleitet, an der unter Federführung der Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung alle zuständigen Kommissionsdienststellen (einschließlich der Generaldirektionen für Gesundheit und Verbraucherschutz, Umwelt, Haushalt und Wettbewerb) beteiligt waren. Dabei sollten mögliche Umsetzungsmodelle und der Mehrwert der EU-Maßnahmen eruiert werden. In diesem Rahmen wurde ein umfassender Konsultationsprozess durchgeführt, der Expertenanhörungen, eine erweiterte Beratungsgruppe, Diskussionen mit den Mitgliedstaaten und eine öffentliche Konsultation vorsah. Der Abschlussbericht und der Vorschlag wurden am 8. Juli 2008 vorgelegt.

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