Navigationsleiste

Weitere Extras

Schulprogramm

EU-Schulprogramme im Rahmen der GAP

Die Europäische Kommission schlägt vor, die beiden derzeit getrennten Schulprogramme, das Schulobstprogramm und das Schulmilchprogramm, in einen gemeinsamen Rahmen zu stellen, um ihre Wirksamkeit zu verbessern, sie effizienter zu gestalten, die administrativen Anforderungen zu optimieren und den Verwaltungsaufwand zu reduzieren.

Im Rahmen der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) fördert die EU derzeit in zwei Programmen den Verzehr bestimmter landwirtschaftlicher Erzeugnisse an Schulen: Sie stellt über das Schulmilchprogramm Milchprodukte bereit und kofinanziert über das Schulobstprogramm die Verteilung von Obst- und Gemüse.


>> Mehr zum Schulmilchprogramm

>> Mehr zum Schulobstprogramm

 

Beide Programme zielen darauf ab, den Anteil von Obst und Gemüse bzw. Milchprodukten an der Ernährung der Kinder nachhaltig zu steigern, wenn deren Ernährungsgewohnheiten geformt werden. Sie tragen zur Umsetzung der Ziele der GAP bei und stehen im Einklang mit den Zielen der öffentlichen Gesundheit im Hinblick auf die Ausbildung gesunder Ernährungsgewohnheiten.


Die Gründe für die Schaffung der beiden Schulprogramme sind immer noch relevant im aktuellen Kontext eines sinkenden Verbrauchs von Obst, Gemüse und Milchprodukten, verschärft unter anderem durch die modernen Konsumtrends hin zu stark verarbeiteten Lebensmitteln mit oft hohem Gehalt an zugesetztem Zucker, Salz und Fett.


Schlussfolgerungen aus Untersuchungen und Erfahrungen nach Jahren der Umsetzung weisen jedoch auf bestimmte Schwächen und Ineffizienzen in der Funktionsweise der derzeitigen Programme hin.


>> Bewertung des Schulmilchprogramms English (en)

>> Bewertung des Schiulobstprogramms English (en)

 

Die Europäische Kommission hat daher am 30. Januar 2014 und nach einer umfassenden Konsultation der Interessengruppen sowie einer öffentlichen Konsultation einen Gesetzgebungsvorschlag vorgelegt, der eine Zusammenführung der beiden derzeit getrennten Schulprogramme in einen gemeinsamen Rahmen vorsieht, mit dem Ziel

  • ihre Wirksamkeit zu verbessern,
  • sie effizienter zu gestalten,
  • die Verwaltungsanforderungen zu straffen,
  • organisatorischen Aufwand zu reduzieren.


Der Gesetzgebungsvorschlag wird begleitet von einer Folgenabschätzung mit der Bewertung alternativer Szenarien für die Entwicklung der Politik auf der Grundlage einer umfangreichen quantitativen und qualitativen Analyse.


>> Näheres rum Vorschlag der Kommission und zur Folgenabschätzung

 

 

Feedback

Haben Sie die gesuchten Informationen gefunden?

JaNein

Wonach haben Sie gesucht?

Haben Sie Vorschläge?