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Ländliche Entwicklung 2014-2020

Entwicklung des ländlichen Raums 2014–2020

Die EU-Politik zur ländlichen Entwicklung wurde laufend weiterentwickelt, um dem Wandel in ländlichen Gebieten Rechnung zu tragen. Die jüngsten Reformen im Rahmen der umfassenden Umgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) wurde im Dezember 2013 mit der Annahme der wichtigsten Rechtsvorschriften für 2014–2020 abgeschlossen.

Mehr ins Einzelne gehende Rechtsvorschriften (delegierte Rechtsakte und Durchführungsrechtsakte), die sich aus den Hauptrechtsakten ergeben, werden voraussichtlich im Frühjahr oder Sommer 2014 veröffentlicht.


Im Einklang mit Europa 2020 und den allgemeinen Zielen der GAP wurden drei langfristige strategische Ziele für die EU-Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums 2014–2020 festgelegt:

  • Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft,
  • Gewährleistung der nachhaltigen Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen sowie Klimaschutz und
  • ausgewogene räumliche Entwicklung der ländlichen Wirtschaft und der ländlichen Gemeinschaften, einschließlich der Schaffung und der Erhaltung von Arbeitsplätzen.


In der Reform von 2013 wurden zahlreiche Aspekte der Politik für den ländlichen Raum von 2007–2013 beibehalten. Dazu gehört, dass die Strategien wie in der Vergangenheit durch nationale und/oder regionale Programme zur ländlichen Entwicklung mit sieben Jahren Laufzeit umgesetzt werden.


Änderungen durch die Reform von 2013:

  • Verbesserung des strategischen Ansatzes beim Aufbau von nationalen oder regionalen Programmen zur ländlichen Entwicklung,
  • Ausbau von Maßnahmen zur ländlichen Entwicklung,
  • Vereinfachung der Regeln und/oder Verringerung der Verwaltungslasten, wo dies möglich ist, und
  • engere Verbindung der Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums mit anderen europäischen Struktur- und Investitionsfonds.


Die Mitgliedstaaten müssen ihre regionalen Programme zur ländlichen Entwicklung auf mindestens vier der sechs gemeinsamen EU-Schwerpunkte aufbauen:

  1. Förderung von Wissenstransfer und Innovation in der Land- und Forstwirtschaft und den ländlichen Gebieten;
  2. Verbesserung der Lebensfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe und der Wettbewerbsfähigkeit aller Arten von Landwirtschaft sowie Förderung innovativer Bewirtschaftungsmethoden und nachhaltiger Forstwirtschaft,
  3. Förderung einer Organisation der Nahrungsmittelkette, des Tierschutzes und des Risikomanagements in der Landwirtschaft,
  4. Wiederherstellung, Erhaltung und Verbesserung der mit der Land- und Forstwirtschaft verbundenen Ökosysteme,
  5. Förderung der Ressourceneffizienz und Unterstützung des Agrar-, Ernährungs- und Forstsektors beim Übergang zu einer kohlenstoffarmen und klimaresistenten Wirtschaft,
  6. Förderung der sozialen Eingliederung, der Bekämpfung der Armut und der wirtschaftlichen Entwicklung in den ländlichen Gebieten.


Jede dieser Prioritäten ist in näher angegebene Interventionsbereiche (Schwerpunktbereiche) unterteilt. In ihren regionalen Entwicklungsprogrammen setzen sich die Mitgliedstaaten und Regionen auf der Grundlage einer Bedarfsanlayse des entsprechenden Gebiets quantifizierte Zielvorgaben in den Schwerpunktbereichen. Anschließend legen sie die Maßnahmen zum Erreichen dieser Ziele und die Zuteilung von Haushaltsmitteln fest.


Die Finanzierung stammt teilweise aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und teilweise aus nationalen oder regionalen, und manchmal auch privaten Quellen.


Durchführung und Auswirkungen der Strategie werden genau überwacht und evaluiert.

 

Einen detaillierten strategischen Überblick, die einschlägigen Rechtsvorschriften sowie den voraussichtlichen Zeitplan für die Annahme der regionalen Entwicklungsprogramme 2014–2020 sowie zahlreiche weitere Informationen finden Sie hier:

Portal für ländliche Entwicklung 2014–2020 

 

 

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