Länderinformationen

Diese Karte zeigt Leader+ in der Europäischen Union. Über die Flaggen der einzelnen Mitgliedstaaten können Sie eine Vielzahl von Informationen abrufen. Ein länderspezifisches Datenblatt fasst Leader+ auf nationaler Ebene zusammen und enthält Informationen über das Datum des Programmstarts, die wichtigsten beteiligten Einrichtungen, die gewählten Themen, die Finanzierung, die bisherigen Auswirkungen von Leader+ und relevante nationale Kontakte.

Eine weitere Karte liefert Informationen über die einzelnen LAG in einer bestimmten Region. Gleichzeitig können Sie auch über den Link der LAG-Datenbank weitere Informationen über eine bestimmte LAG erhalten. Darüber hinaus werden länderspezifische Einzelheiten der nationalen Programme und deren Umsetzung aufgegriffen.

Die Gemeinschaftsinitiative Leader+ wird in den zehn neuen Mitgliedstaaten nicht umgesetzt. Stattdessen besteht die Möglichkeit, eine Maßnahme anzuwenden, die mit der Leader-Initiative vergleichbar ist und aus dem EAGFL – Ausrichtung für den Zeitraum 2004-2006 finanziert wird, der zur Programmplanung der Strukturfonds gehört.

Das Programm steht ausschließlich Ziel-1-Regionen offen; folglich ist das gesamte zyprische Hoheitsgebiet ausgeschlossen. Sechs neue Mitgliedstaaten (Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Lettland, Litauen und Polen) haben sich für die Umsetzung einer Maßnahme nach Art von Leader + entschieden, die mit Ausnahme der Vernetzung alle Grundsätze der Leader-Methode umfasst. Einige dieser Mitgliedstaaten haben in eigener Regie ein nationales Netzwerk aufgebaut.

Außerhalb der Finanzierung durch Leader nehmen die Slowakische Republik und Slowenien an Gemeinschaftsprogrammen für die Entwicklung des ländlichen Raums teil, die z. T. die Leader-Grundsätze einhalten. Zypern bietet landwirtschaftlichen Akteuren angesichts der Vorbereitungen für den künftigen Programmplanungszeitraum einige Maßnahmen zum Erwerb von Kompetenzen. In Malta werden solche Maßnahmen nicht angeboten.

Im Rahmen der Leader+ ähnlichen Maßnahme werden hauptsächlich zwei Arten von Aktivitäten gefördert: der Erwerb von Kompetenzen, um die ländlichen Gemeinden in die Lage zu versetzen, lokale Strategien zur Entwicklung des ländlichen Raums zu konzipieren und umzusetzen, sowie die Umsetzung integrierter Entwicklungsstrategien mit Pilotcharakter, die von den lokalen Aktionsgruppen (LAGs) erarbeitet werden.

Die LAGs können an gebietsübergreifenden und transnationalen Kooperationsprojekten teilnehmen und haben Zugang zur Europäischen Beobachtungsstelle für den ländlichen Raum. Sie erarbeiten lokale Strategien zur Entwicklung des ländlichen Raums, die sich auf ein oder mehrere der von der EU-Kommission festgelegten zentralen Themen konzentrieren.