Grenzübergreifende Zusammenarbeit
zwischen ländlichen Gebieten

Inhalt

 

Kurz gesagt...
Franz Fischler, Mitglied der Europäischen Kommission, zuständig für Landwirtschaft, Fischerei und ländliche Entwicklung

Die grenzübergreifende Kooperation als “dritte Dimension” der lokalen Entwicklung
Die Zusammenarbeit zwischen ländlichen Gebieten verschiedener Länder ist immer ein langwieriges, häufig auch schwieriges Unterfangen, das jedoch für alle Partner einen Wertzuwachs bedeutet. Mehr als die Hälfte der Leader II-Gebiete sind auf diese Weise “europäische Partner” an rund 400 überaus vielfältigen Projekten geworden.

Themen in Hülle und Fülle, so farbig wie der ländliche Raum Europas
Fremdenverkehr, Agrarerzeugnisse und Lebensmittel, neue Technologien, Entwicklungsmethoden... Die Themen der LEADER II- Kooperationsprojekte decken eine Fülle von Bereichen ab, in denen sich die Vielfältigkeit der europäischen ländlichen Räume widerspiegelt.

Grenzübergreifende Zusammenarbeit: DAS Instrument zur Förderung des Aufbaus Europas und der ländlichen Entwicklung
Anne-Marie Comparini [Präsidentin des Regionalrates Rhône-Alpes - Frankreich]

Norden und Süden: gemeinsam stark für die lokale Entwicklung
Brenda Hegarty [LEADER Fermanagh, Nordireland] und Adge King [Cavan/Monaghan, Irland]

Zusammenarbeit mit Mitteleuropa: Voneinander lernen
Joan Asby [LEADER South Pembrokeshire, Wales, Vereinigtes Königreich]

Diversifizierung, Innovation und Kooperation in Montaña Palentina (Spanien): Über Berge und Schienen
Der Norden der spanischen Provinz Palencia (Kastilien-Leon) hat begonnen, mit LEADER einen hochwertigen Kultur- und Abenteuertourismus zu entwickeln. Die lokale Aktionsgruppe möchte in Spanien einen gezielten Beitrag zur touristischen Aufwertung stillgelegter Eisenbahntrassen leisten. Hierbei könnte sich das Schienenrad, das das Ergebnis eines Kooperationsprojekts mit den LEADER-Gruppen Haut-Allier (Frankreich) und Vogelsberg (Deutschland) ist, als Wunderwaffe erweisen.

Natur, Kultur und Solidarität, die Trilogie von Skogslandet (Schweden) zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit: LEADER am Polarkreis
Das größte aller LEADER-Gebiete, das durch seine nördliche Lage besonders benachteiligt zu sein scheint, setzt auf eine einzigartige Umwelt, ein außergewöhnliches Kulturerbe und aktive “Entwicklungsgruppen” in allen Dörfern. Drei Trumpfkarten, die die LAG Skogslandet (“Das Land der Wälder”) ausspielen und durch Kooperationsprojekte weiter stärken kann!


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