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Absatzförderungsmaßnahmen

Grundsätze der Absatzförderung von Agrarerzeugnissen

Die Europäische Union finanziert Informations- und Absatzförderungsmaßnahmen für Agrarerzeugnisse, verarbeitete Lebensmittel sowie Produktionsmethoden sowohl im EU-Binnenmarkt wie auch in Drittländern.

Die Europäische Kommission unterstützt jedes Jahr Kampagnen zur Absatzförderung landwirtschaftlicher Erzeugnisse und zur Information der Verbraucher über die Produktionsmethoden mit rund 50 Millionen Euro. In der Regel erhalten professionelle Erzeugerorganisationen Unterstützung, entweder für bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse, oder aber für besondere Methoden, zum Beispiel ökologischen Landbau.

Absatzförderungskampagnen verdeutlichen Qualität, Nährwert und Sicherheit von landwirtschaftlichen Erzeugnissen aus der EU und den aus ihnen hergestellten Lebensmitteln. Außerdem weisen sie auf andere inhärente Eigenschaften und Vorteile von EU-Produkten hin, zum Beispiel besondere Herstellungsmethoden, Etikettierung, Tier- und Umweltschutz.

Eine Kampagne kann innerhalb der EU oder über ihre Grenzen hinaus geführt werden, um neue Märkte für die Landwirte der EU zu erschließen. Zwischen 2000 und 2012 hat die EU 552 Absatzförderungsprogramme mitfinanziert, und 27 Mitgliedstaaten profitierten davon.

Absatzförderungsmaßnahmen sind zum Beispiel Werbekampagnen in der Presse, in Fernsehen und Rundfunk oder im Internet, Information an den Verkaufsorten, Öffentlichkeitsarbeit, Beteiligung an Ausstellungen und Handelsmessen.

EU-Finanzmittel können bis zur Hälfte der Kosten einer Kampagne decken. Die Berufsorganisationen, die die Kampagne einleiten, müssen mindestens 20 Prozent der Kosten tragen. Nationale Behörden können den Rest der Finanzierung übernehmen.

Bei Maßnahmen zur Förderung des Verzehrs von Obst und Gemüse bei Schulkindern in der EU kann die EU bis zu 60 % der Kosten übernehmen; das Gleiche gilt für Aktionen, die dazu anregen sollen, Alkohol verantwortungsbewusst zu konsumieren oder dazu gedacht sind, auf die mit Alkoholkonsum verbundenen Gefahren hinzuweisen.

Die Programme sollten vorzugsweise mehrjährig sein und ein ausreichendes Anwendungsgebiet haben, um bedeutende Auswirkungen in den Zielmärkten zu erreichen.

Programme, die von mehreren Mitgliedstaaten vorgeschlagen werden oder die Maßnahmen in mehreren Mitgliedstaaten oder Drittländern vorsehen, erhalten Vorrang.

Einzelne Produkte können nicht auf Grundlage ihres Ursprungs beworben werden, es sei denn, sie stammen aus einer nach EU-Rechtsvorschriften besonders definierten Region. Dazu gehören die Bestimmungen zu den "geschützten Ursprungsbezeichnungen" (g. U.) oder "geschützte geografische Angabe" (g. g. A.).

 

Welche Erzeugnisse?

Je nachdem, ob die Kampagne innerhalb oder außerhalb der EU stattfindet, können verschiedene landwirtschaftliche Erzeugnisse oder Nahrungsmittel eine Absatzförderung erhalten.

Kampagnen innerhalb der EU für:

  • frisches Obst und Gemüse,
  • verarbeitetes Obst und Gemüse,
  • Faserlein,
  • lebende Pflanzen und Waren des Blumenhandels,
  • Olivenöl und Tafeloliven,
  • Saatenöle,
  • Milch und Milchprodukte,
  • frisches, gekühltes oder gefrorenes Fleisch, das gemäß einer gemeinschaftlichen oder einzelstaatlichen Qualitätsregelung erzeugt wurde,
  • Kennzeichnung von Eiern, die zum menschlichen Verzehr bestimmt sind,
  • Honig und Imkereierzeugnisse,
  • Weine mit geschützter Ursprungsbezeichnung oder geschützter geografischer Angabe, Weine mit Angabe der Rebsorte,
  • Bildzeichen der Regionen in äußerster Randlage,
  • Erzeugnisse, für die die Regelungen für geschützte Ursprungsbezeichnungen (g. U.), geschützte geografische Angaben (g. g. A.), garantiert traditionelle Spezialitäten (g. t. S.) oder fakultative Qualitätsangaben gemäß der Verordnung (EU) Nr. 1151/2012 български (bg)czech (cs)dansk (da)eesti (et)ελληνικά (el)English (en)español (es)Français (fr)Gaeilge (ga)hrvatski (bg)italiano (it)latviešu (lv)lietuvių (lt)magyar (hu)Malti (mt)Nederlands (nl)polski (pl)português (pt)română (ro)slovenčina (sk)slovenščina (sl)suomi (fi)svenska (sv) gelten,
  • Biologischer Landbau und Bioerzeugnisse,
  • Schaffleisch.


Kampagnen außerhalb der EU für:

  • Rind-, Kalb- und Schweinefleisch, frisch, gekühlt oder gefroren, Verarbeitungserzeugnisse oder Zubereitungen daraus,
  • Schaffleisch,
  • Milchprodukte,
  • Olivenöl und Tafeloliven,
  • Weine mit geschützter Ursprungsbezeichnung oder geschützter geografischer Angabe, Weine mit Angabe der Rebsorte,
  • Spirituosen mit geschützter geografischer Angabe,
  • frisches und verarbeitetes Obst und Gemüse,
  • Getreide- und Reisverarbeitungserzeugnisse,
  • Faserlein,
  • lebende Pflanzen und Waren des Blumenhandels,
  • Erzeugnisse, für die die Regelungen für geschützte Ursprungsbezeichnungen (g. U.), geschützte geografische Angaben (g. g. A.) oder garantiert traditionelle Spezialitäten (g. t. S.) gemäß der Verordnung (EU) Nr. 1151/2012 български (bg)czech (cs)dansk (da)eesti (et)ελληνικά (el)English (en)español (es)Français (fr)Gaeilge (ga)hrvatski (bg)italiano (it)latviešu (lv)lietuvių (lt)magyar (hu)Malti (mt)Nederlands (nl)polski (pl)português (pt)română (ro)slovenčina (sk)slovenščina (sl)suomi (fi)svenska (sv) gelten,
  • Biologischer Landbau und Bioerzeugnisse.

 

 

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