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GAP und Entwicklung des ländlichen Raums

Die neue Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) (2014–2020) berücksichtigt die Rolle der ökologischen/biologischen Landwirtschaft in der steigenden Nachfrage der Verbraucher nach umweltfreundlicheren Bewirtschaftungsmethoden. Im ersten Pfeiler profitieren die Ökobetriebe von den grünen Direktzahlungen ohne jegliche weitere Auflagen aufgrund ihres allgemeinen umfangreichen Beitrags zu den Umweltschutzzielen.

Die Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums ist ein wichtiges Instrument zur Unterstützung der nachhaltigen Entwicklung ländlicher Gebiete und des Ökolandbaus in der EU.

Mit der Unterstützung der ökologischen/biologischen Landwirtschaft wird ein großer Beitrag zu dieser Politik geleistet, denn als Qualitätsmaßnahme erhöht sie die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft, und als Bewirtschaftungssystem trägt sie zu einer saubereren Umwelt und zu schöneren Landschaften bei.

Die Politik zur ländlichen Entwicklung wird von Mitgliedstaaten und Regionen in einem gemeinsamen Rechtsrahmen und anhand von Leitlinien in Form von Programmen umgesetzt. Solche Programme werden gemeinsam von der Europäischen Union und den Mitgliedstaaten finanziert und in Zyklen von sieben Jahren durchgeführt. In den Rechtsvorschriften zur ländlichen Entwicklung werden zahlreiche Maßnahmen vorgeschlagen, mit denen die Mitgliedstaaten die Entwicklung der ökologischen/biologischen Sektoren vorantreiben können. Dabei geht es von der Unterstützung bei der Anwendung ökologischer Bewirtschaftungsmethoden bis hin zu Beihilfen für Vermarktung und Verkaufsförderung.

Mit dem neuen Rechtsrahmen für den Programmplanungszeitraum 2014–2020 wird die Bedeutung der ökologischen/biologischen Landwirtschaft bekräftigt. Durch die Einrichtung einer eigenständigen Maßnahme „ökologischer/biologischer Landbau“ in der Regionalförderung wird dieser Aspekt noch deutlicher hervorgehoben.

Mehr zur Unterstützung des ökologischen/biologischen Landbaus in Ihrem Land

Um mehr über die Nutzung der Finanzmittel für die Entwicklung des ländlichen Raums hinsichtlich des Ökolandbaus im vorigen Programmplanungszeitraum zu erfahren, führte die Kommission 2010 eine Studie durch: Einsatz und Effizienz öffentlicher Unterstützungsmaßnahmen für die ökologische/biologische Landwirtschaft (nur EN)“.

Auf Grundlage früherer Erfahrungen bietet die Studie Mitgliedstaaten und Regionen nützliche Hinweise für die Gestaltung der Programme zur Entwicklung des ländlichen Raums 2014–2020.

Der ökologische Landbau kann auch von Erzeugerorganisationen gefördert werden, die operationelle Programme im Rahmen der Obst- und Gemüseregelung durchführen.

In der neuen Europäischen Innovationspartnerschaft und im Rahmen von Horizont 2020(Programm für Investitionen in Forschung und Innovation) ist die ökologische/biologische Landwirtschaft ebenfalls Schwerpunktthema.