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Landschaft
Biobauern können die Ergebnisse ihrer harten Arbeit nicht nur an der Zufriedenheit der Konsumenten messen, sondern auch an den Feldern, Wasserläufen, Bäumen und Hügeln in ihrer Umgebung sehen. Denn auch wenn die EU-Bioverordnung in vielen Fällen Praktiken zum Erhalt dieser Ressourcen nicht genau präzisiert, tragen doch etliche Regeln und freiwillige Praktiken der Biobauern dazu bei. Jede landwirtschaftliche Maßnahme verändert die natürliche Umgebung. In der biologischen Landwirtschaft wird jedoch versucht, dies so weit wie möglich einzuschränken und Biohöfe bestmöglich in die Landschaft einzufügen.
Die Methoden
In der biologischen Landwirtschaft werden Methoden angewendet, die dazu beitragen, Kulturlandschaften zu verbessern und zu erhalten. Dazu gehört auch der Schutz von:
- Hecken
- Wiesen
- einheimischer Flora und Fauna
- natürlichen Wasserläufen
Die Artenvielfalt und die abwechslungsreiche Landnutzung in der biologischen Pflanzen- und Tierproduktion schaffen eine interessante und vielseitige Landschaft. Flächen mit wilder Vegetation werden bewahrt, und es werden auch Pflanzenarten angesiedelt, die nicht geerntet werden, um die Nützlinge, die natürlichen Feinde der Pflanzenschädlinge, zu stärken.
Natürliche Systeme
Die biologische Landwirtschaft schafft Landschaften, die angenehm anzuschauen sind und zur jeweiligen Gegend passen. Das wird durch die folgenden Faktoren erreicht:
- die Verwendung hofeigener Ressourcen anstelle von Stoffeinträgen von außerhalb des Hofes
- die vorrangige Verwendung von einheimischen Pflanzen- und Tierarten
Praktiken, die zu einer Verbesserung der Bodenstruktur und Wasserressourcen helfen auch, das jeweilige natürliche Gleichgewicht, das in verschiedenen Gegenden vorkommt, zu bewahren.
Die Tiere
Die Methoden des biologischen Landbaus, mit denen eine artgerechte Tierhaltung gefördert werden soll, können die Landwirtschaft auch für Außenstehende in ein besseres Licht setzen:
- Alle Tierarten erhalten ausreichend freien Auslauf oder genügend Weideflächen.
- Pro Flächeneinheit grasen weniger Tiere.
- Im Allgemeinen werden öfter traditionelle und einheimische Tierarten gehalten.
Ergebnis
Neben den positiven Auswirkungen auf die Natur und die darin lebenden Organismen kann die durch den Biolandbau verbesserte Landschaft auch weitere sozioökonomische Vorteile aufweisen. Dazu gehört die Steigerung der Attraktivität der ländlichen Gegenden und des Lebens auf dem Lande. In einer Zeit der Massenmigration in städtische Gebiete können dadurch Abwanderungen eher vermieden und neue Bewohner angezogen werden.

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