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Umwelt

Bei der ökologischen Landwirtschaft geht es um den SChutz der Umwelt, natürliche Ressourcen und Artenvielfalt. Ökolandwirte in der Europäischen Union

  • arbeiten im Einklang mit den Ökosystemen und natürlichen Wachstumszyklen,
  • halten Boden, Wasser, Pflanzen und Tiere gesund,
  • gehen verantwortungsbewusst mit Energie und natürlichen Ressourcen um und
  • fördern die biologische Vielfalt.

Natürliche Ressourcen

Boden

Zwar werden die Böden oft vergessen, doch sind sie eine der wichtigsten Ressourcen unseres Planeten. In ihr wachsen Pflanzen, die wiederum Nahrung und Sauerstoff für Menschen und Tiere erzeugen.

Ökolandwirte achten sehr darauf, was sie auf die Böden aufbringen und wie landwirtschaftliche Tätigkeiten deren Fruchtbarkeit und Zusammensetzung beeinflussen. Sie machen Böden sogar gesünder und fruchtbarer, indem sie ihnen die richtigen Nähstroffe zusetzen, ihre Struktur verbessern und eine effiziente Wasserwirtschaft betreiben.

Wasser

Wasser ist für Ackerbau und Viehzucht unerlässlich, und Ökobauern sind sich dessen bewusst. Zwar wird in der EU der Wasserverbrauch nicht sehr stark reguliert, doch ökologische Methoden helfen dabei, sowohl Versorgung als auch Qualität zu sichern.

Biologische Vielfalt

Die ökologische Landwirtschaft achtet jedes Lebewesen – von der kleinsten Bakterie bis hin zu mächtigen Eiche. Deshalb ist der Erhalt und wenn möglich sogar die Mehrung der Vielfalt von Pflanzen- und Tierarten ein wichtiges Ziel in der gesamten ökologischen Lieferkette. Die EU-Verordnung zur ökologischen/biologischen Landwirtschaftpdf schlägt zum Erhalt der biologischen Vielfalt bewährte Arbeitsmethoden vor.

Landschaft

Ökolandwirte können die Ergebnisse ihrer harten Arbeit nicht nur an der Zufriedenheit ihrer Kunden ermessen – sie sehen sie täglich in ihrer Umgebung. In der EU-Verordnung zur ökologischen Landwirtschaft werden zwar keine Regeln festgelegt, wie die Natur zu bewirtschaften und zu erhalten ist, doch die Landwirte folgen freiwilligen Leitlinien, die sehr wirksam sein können.

Landwirtschaft ist naturgemäß mit Eingriffen in die natürliche Umgebung verbunden, doch bei der ökologischen Landwirtschaft wird dies auf ein Mindestmaß beschränkt.