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Milch und Milcherzeugnisse

Europäische Schulmilchregelung

Die EU-Schulmilchregelung hat zum Ziel, bei Schülern den Konsum gesunder, vitamin- und mineralstoffreicher Milcherzeugnisse zu fördern. Die Regelung hat nicht nur die Ernährung zum Gegenstand, sondern soll auch erzieherisch wirken und damit einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung von Übergewicht bei Kindern leisten. Die Schulmilchregelung dient dazu, Kindern hochwertige Erzeugnisse bereitzustellen und hierdurch zu einem gesunden Lebensstil, zur Ernährungsschulung und zu einer besseren Warenkunde beizutragen.

Aktuelle Entwicklungen

Die Kommission arbeitet weiter daran, notwendige Verbesserungen der Schulprogramme einschließlich der Schulmilchregelung vorzunehmen, um deren Effizienz und Wirksamkeit zu verbessern. Deshalb hat sie eine dienststellenübergreifende Lenkungsgruppe eingesetzt, um die Notwendigkeit einer breiter angelegten Maßnahme für Schüler zu prüfen, und eine öffentliche Konsultation über die Zukunft von Regelungen für Schulen (wie der Schulmilchregelung oder dem Schulobstprogramm) lief bis zum 22. April 2013.


>> Nähere Info zur  Konsultation teil


Am 30. Januar 2014 hat die Europäische Kommission vorgeschlagen, die beiden bislang getrennten Schulregelungen, das Schulobstprogramm und die Schulmilchregelung, in einem gemeinsamen Rahmen zusammenzufassen. Angesichts des rückläufigen Verbrauchs dieser Erzeugnisse durch Kinder gilt es, wirksamer gegen schlechte Ernährung vorzugehen, die pädagogischen Aspekte der Regelungen zu verstärken und zur Adipositasbekämpfung beizutragen.


Der Rechtsvorschlag wird begleitet von einer Folgenabschätzung mit der Bewertung alternativer Szenarien für die Entwicklung der Politik auf der Grundlage einer umfangreichen quantitativen und qualitativen Analyse.


>> Näheres zum Vorschlag der Kommission und zum Folgenabschätzungsbericht

 

Bewertung der Regelung

Die Schulmilchregelung wurde 2013 im Auftrag der Kommission von einem externen Unternehmen bewertet.


>> Lesen Sie den Bewertungsbericht English (en)

 

Die Überprüfung von 2008

Bei der Überprüfung der Schulmilchregelung im Jahr 2008 wurde eine Reihe von Wünschen und Anregungen aus den Mitgliedstaaten, dem Europäischen Parlament und dem Rat der Europäischen Union aufgegriffen, insbesondere die Forderung nach einfacheren und klareren Durchführungsvorschriften.


Nach Überprüfung der Regelung kommt jetzt eine Reihe neuer, innovativer und attraktiverer Erzeugnisse ebenfalls für die EU-Beihilfe infrage.


Neben verschiedenen Arten von Trinkmilch stehen den Schülern  jetzt auch fermentierte Milcherzeugnisse mit Obst oder Fruchtsaft, einfache fermentierte Milcherzeugnisse wie Joghurt, Buttermilch oder Kefir und eine große Auswahl an Käsesorten zur Verfügung.


Außerdem ist die EU-Beihilfe unabhängig davon, ob es sich um Vollfett-, Halbfett- oder fettarme Erzeugnisse handelt.


Die Mitgliedstaaten haben die Möglichkeit, aus einer Liste von möglichen Erzeugnissen diejenigen auszuwählen, die sie verteilen möchten, und können strengere Vorschriften anwenden, als in der EU-Liste vorgesehen.


Sekundarschulen können die Regelung ebenso in Anspruch nehmen wie Vorschulen, andere vorschulische Einrichtungen oder Primarschulen. Vor 2008 haben Sekundarschulen häufig an der Schulmilchregelung nicht teilgenommen, weil deren Einbeziehung für die Mitgliedstaaten nicht verbindlich war.


>> Lesen Sie die neueste konsolidierte Fassung der Durchführungsvorschriften der Kommission pdf български (bg)czech (cs)dansk (da)eesti (et)ελληνικά (el)English (en)español (es)Français (fr)Gaeilge (ga)hrvatski (bg)italiano (it)latviešu (lv)lietuvių (lt)magyar (hu)Malti (mt)Nederlands (nl)polski (pl)português (pt)română (ro)slovenčina (sk)slovenščina (sl)suomi (fi)svenska (sv)

 

 

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