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Wein   Vertikallinie  

Die aktuelle Situation des Weinsektors in der Europäischen Union

E-Bacchus bgcsetlvlthumtplrosksl  ist eine Datenbank, die

·         aus dem Register von in der EU geschützten geografischen Angaben und Ursprungsbezeichnungen nach Maßgabe der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007 des Rates besteht,

·         in der EU geschützte geografische Angaben und Ursprungsbezeichnungen von EU-Nichtmitgliedstaaten auf der Grundlage von bilateralen Handelsabkommen über Wein zwischen der EU und den betreffenden EU-Nichtmitgliedstaaten und

·         die in der EU nach Maßgabe der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007 des Rates geschützten traditionellen Begriffe enthält.

Letzte Änderungen der E-Bacchus-Datenbank  [pdf en]

Die Europäische Union nimmt auf dem Weltweinmarkt eine Spitzenposition ein: Mit einer jährlichen Produktion von 175 Millionen Hektoliter entfallen auf die EU 45 % der weltweiten Rebflächen, 65 % der Erzeugung, 57 % des weltweiten Verbrauchs und 70 % der weltweiten Ausfuhren.

Seit der Schaffung der gemeinsamen Marktorganisation (GMO) hat sich der Weinmarkt einschneidend verändert. Vereinfacht dargestellt waren Angebot und Nachfrage zunächst für sehr kurze Zeit im Gleichgewicht, danach stieg die Erzeugung trotz gleichbleibender Nachfrage signifikant an. Seit den 80er Jahren ist der Weinmarkt schließlich durch einen kontinuierlich sinkenden Verbrauch und eine zunehmend qualitätsorientierte Nachfrage gekennzeichnet. Um diesen Veränderungen Rechnung zu tragen, musste die GMO entsprechend angepasst werden.

Bei ihrer Einführung enthielt die GMO keinerlei Beschränkungen für Pflanzungen und nur sehr wenige Instrumente zur Marktregulierung, mit denen den starken jährlichen Produktionsschwankungen hätte begegnet werden können. Später verband man die Nichtbeschränkung der Pflanzungen mit einer fast uneingeschränkten Absatzgarantie, was zu schwerwiegenden strukturellen Überschüssen führte. Ab 1978 wurde die GMO für Wein sehr dirigistisch und steuerte den Markt durch Pflanzungsverbote und die Verpflichtung zur Destillation der überschüssigen Mengen. Gegen Ende der 80er Jahre schließlich wurden die finanziellen Anreize für die Aufgabe von Rebflächen verstärkt.

Die Reform der GMO im Jahr 1999 sollte zu einem besseren Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage beitragen: Die Erzeuger erhielten die Gelegenheit, die Produktion an die zunehmend qualitätsorientierte Marktnachfrage anzupassen, und der Sektor sollte – angesichts des durch die GATT-Übereinkünfte verstärkten internationalen Wettbewerbs – nachhaltig konkurrenzfähig gestaltet werden. Dies wurde insbesondere durch die Finanzierung der Umstrukturierung eines großen Teils der Weinanbaufläche unterstützt.

Die Reform aus dem Jahr 1999 reichte aber nicht aus, um die Überschüsse an Wein zu verringern, so dass große Summen aufgewandt werden mussten, um diese zu vernichten. Eine weitere Reform der GMO war daher unerlässlich.

Die im Jahr 2008 vom Rat verabschiedete Reform soll

  • die Wettbewerbsfähigkeit der Weinerzeuger in der EU steigern, den Ruf der europäischen Weine verbessern und dazu beitragen, Marktanteile in der EU und der Welt zurückzuerobern;
  • dem Weinsektor zu einer Gemeinschaftsregelung mit einfachen, deutlichen und wirksamen Regeln verhelfen, die das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage garantieren;
  • die besten Traditionen der Weinerzeugung in der EU bewahren sowie das soziale Gefüge und den Umweltschutz in den ländlichen Gebieten stärken.
Es ist vorgesehen, die gegenwärtig gültigen gemeinschaftlichen Pflanzungsbeschränkungen nach dem Jahr 2015 aufzuheben, damit wettbewerbsfähige Erzeuger ihre Produktion steigern können.

 

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Berichte und Studien:

"Évaluation des mesures appliquées au secteur vinicole dans le cadre de la Politique Agricole Commune" fr
(10/2012
)

"Erfahrungen bei der Durchführung der Reform des Weinsektors 2008" (10/12/2012)

Informationshinweis [pdf fr]

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"Absatzförderungsmaßnahme für Wein auf Drittlandsmärkten" (11/2011)

Arbeitsdokument [pdf fr]

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"Results of the accession negotiations - wine" [pdf en] (07/2003)

*

"Results of the accession negotiations - spirits" [pdf en] (07/2003)

*

"Study on the use of the varieties of interspecific vine"s [pdf en, 2.7 MB!] (07/2003)

 


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