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Die aktuelle Situation des Weinsektors in der Europäischen Union
Die Europäische Union nimmt auf dem Weltweinmarkt eine Spitzenposition ein: Mit einer jährlichen Produktion von 175 Millionen Hektoliter entfallen auf die EU 45 % der weltweiten Rebflächen, 65 % der Erzeugung, 57 % des weltweiten Verbrauchs und 70 % der weltweiten Ausfuhren. Seit der Schaffung der gemeinsamen Marktorganisation (GMO) hat sich der Weinmarkt einschneidend verändert. Vereinfacht dargestellt waren Angebot und Nachfrage zunächst für sehr kurze Zeit im Gleichgewicht, danach stieg die Erzeugung trotz gleichbleibender Nachfrage signifikant an. Seit den 80er Jahren ist der Weinmarkt schließlich durch einen kontinuierlich sinkenden Verbrauch und eine zunehmend qualitätsorientierte Nachfrage gekennzeichnet. Um diesen Veränderungen Rechnung zu tragen, musste die GMO entsprechend angepasst werden. Bei ihrer Einführung enthielt die GMO keinerlei Beschränkungen für Pflanzungen und nur sehr wenige Instrumente zur Marktregulierung, mit denen den starken jährlichen Produktionsschwankungen hätte begegnet werden können. Später verband man die Nichtbeschränkung der Pflanzungen mit einer fast uneingeschränkten Absatzgarantie, was zu schwerwiegenden strukturellen Überschüssen führte. Ab 1978 wurde die GMO für Wein sehr dirigistisch und steuerte den Markt durch Pflanzungsverbote und die Verpflichtung zur Destillation der überschüssigen Mengen. Gegen Ende der 80er Jahre schließlich wurden die finanziellen Anreize für die Aufgabe von Rebflächen verstärkt. Die Reform der GMO im Jahr 1999 sollte zu einem besseren Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage beitragen: Die Erzeuger erhielten die Gelegenheit, die Produktion an die zunehmend qualitätsorientierte Marktnachfrage anzupassen, und der Sektor sollte – angesichts des durch die GATT-Übereinkünfte verstärkten internationalen Wettbewerbs – nachhaltig konkurrenzfähig gestaltet werden. Dies wurde insbesondere durch die Finanzierung der Umstrukturierung eines großen Teils der Weinanbaufläche unterstützt. Die Reform aus dem Jahr 1999 reichte aber nicht aus, um die Überschüsse an Wein zu verringern, so dass große Summen aufgewandt werden mussten, um diese zu vernichten. Eine weitere Reform der GMO war daher unerlässlich. Die im Jahr 2008 vom Rat verabschiedete Reform soll
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Labelling of allergens -
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communicated by Member States as regards the authorised
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Berichte und Studien: "Évaluation des mesures appliquées au secteur vinicole dans le cadre de la Politique Agricole Commune" "Erfahrungen bei der Durchführung der Reform des Weinsektors 2008" (10/12/2012) * "Absatzförderungsmaßnahme für Wein auf Drittlandsmärkten" (11/2011) * "Results of the accession negotiations - wine" [pdf * "Results
of the accession negotiations - spirits" [pdf * "Study on the use of the varieties of interspecific vine"s [pdf
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