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Person mit kostenlosen Nahrungsmitteln   senkrechte Linie  

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"Kostenlose Nahrungsmittel für die Bedürftigen in der EU"
 

Kostenlose Nahrungsmittel für die Armen in Europa

Bedürftige in der EU

Damit gewährleistet wird, dass die Mittel des Programms dort eingesetzt werden, wo sie am dringendsten gebraucht werden, muss es möglich sein, die relative Armut in den einzelnen Mitgliedstaaten zu messen. Im Rahmen der Folgenabschätzung wird die gegenwärtige Methode überprüft. Analysiert werden außerdem andere mögliche Ansätze, die als Grundlage für die Zuteilung von Mitteln dienen könnten.

Die Verteilung der Mittel auf die Mitgliedstaaten stützt sich auf Bevölkerungsdaten und Armutsstatistiken von Eurostat. Der von Eurostat genutzte Indikator zur Messung der Einkommensarmut ist die „Armutsrisikoquote“. Diese steht für den Bevölkerungsanteil, der über weniger als 60 % des nationalen „mittleren Äquivalenzeinkommens“ verfügt. Andere Schwellen, die bei 40, 50 und 70 % liegen, werden von Eurostat ebenfalls jährlich erfasst.

Armut wird von Eurostat als relative Größe gemessen, ohne dass dafür ein EU-weiter Vergleichswert herangezogen würde. Dies ist darauf zurückzuführen, dass akzeptable Mindeststandards normalerweise von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich sind und von ihrem allgemeinen Wohlstandsniveau abhängen: Wer in einem wohlhabenden Industrieland als arm gilt, kann in einem armen Entwicklungsland durchaus als reich betrachtet werden.

Ausgehend von diesen Eurostat-Daten erfolgt an die Mitgliedstaaten, die an dem Programm teilnehmen wollen, eine erste Zuteilung von Mitteln gemäß der Verteilung „Armer“ innerhalb Europas.

Zwar können anhand der „Armutsrisikoquote“ nicht unbedingt die tatsächlich Bedürftigen ermittelt werden, sondern lediglich die größere Kategorie der „Armen“, sie ist jedoch gegenwärtig die geeignetste Methode, die vorhandenen Mittel zwischen den Mitgliedstaaten zu verteilen.

Grafiken:

  • Gesamtbevölkerung, von Armut bedrohte Personen und „Armutsrisikoquote“ in der EU [pdf en]
  • Darstellung der Schwellenwerte für das Armutsrisiko (das bei 60 % des nationalen mittleren Äquivalenzeinkommens angesetzt ist) bei Einzelpersonen nach Erhalt von Sozialleistungen [pdf en].

 

 

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Vorschlag der Kommission

Hintergrund

Rechtstexte

Budget

Bedürftige in der EU

Folgenabschätzung

Anhörungen und Arbeitsdokumente

Öffentliche Konsultation

Eurostat-Statistiken zu Bevölkerung und sozialen Bedingungen

EU-Koordinierungsprozess für Sozialschutz und soziale Eingliederung


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Letzte Aktualisierung: 18.3.2008