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Person mit kostenlosen Nahrungsmitteln   senkrechte Linie  

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"Kostenlose Nahrungsmittel für die Bedürftigen in der EU"
 

Kostenlose Nahrungsmittel für die Armen in Europa

Anhörungen und Arbeitsdokumente

Wichtige Bestandteile der Folgenabschätzung waren die Abstimmung mit Fachleuten von Wohlfahrtsorganisationen und Behörden der Mitgliedstaaten sowie eine öffentliche Konsultation.


Am 24. April 2008 wurden als Teil des Konsultationsprozesses für die Folgenabschätzung des Programms der Nahrungsmittelhilfe an Bedürftige die Delegierten der Mitgliedstaaten aufgefordert, ihre Erfahrungen mit dem Programm im Rahmen der Sitzung des Verwaltungsausschusses Für Getreide darzustellen. Die gesamte Vormittagssitzung wurde mit Präsentationen und dem Debattieren dieses Themas verbracht.

Die Verwaltungen der Mitgliedstaaten spielen offensichtlich eine zentrale Rolle, um die erfolgreiche Operation des Programms zu gewährleisten. Sie wählen die karitativen Einrichtungen aus, bestimmen jegliche spezifische Verteilung und garantieren, dass die Nahrung ihren Bestimmungsort erreicht. Es liegt in ihrer Verantwortung zu garantieren, dass das Programm wirksam ist und den Regeln entspricht, die auf Gemeinschaftsebene vereinbart wurden.

Die Kenntnisse der Delegierten über das Programm und seine positiven Ergebnisse sowie deren Ideen, wie es verbessert werden könnte, lieferten einen nützlichen Beitrag zum Prozess der Folgenabschätzung. Darüber hinaus wurde jenen Mitgliedstaaten, die dem Programm abgeneigt gegenüber stehen, Raum für ihre Ansichten angeboten, die bei der Formulierung des zukünftigen Programms berücksichtigt werden.

Präsentationen wurden von fünf Delegationen gemacht:

  • Ungarn [pdf en]
  • Bulgarien [pdf en]
  • Spanien [pdf es]
  • Belgien [pdf fr]
  • Polen [pdf en]

 

Am 11. April 2008 fand in Brüssel ein Treffen statt mit Akademikern und Repräsentanten von Wohltätigkeitsorganisationen, die in der täglichen Arbeit der Essensverteilung an Europas sozial Benachteiligsten und hilfsbedürftigen Menschen tätig sind. Engagement und Hingabe waren die Schlüsselwörter – wie ersichtlich aus den Präsentationen, die durch die verschiedenen NGO's in den Mitgliedstaaten, wo das EU-Programm für die sozial Benachteiligsten durchgeführt wird, gemacht wurden.

Viele wichtige Belange wurden angesprochen und Argumente vorgebracht für die Weiterführung des Programmes:

  • Verbesserung der Verteilungslogistik
  • Sondierung der Nutznießer der Hilfe
  • Finanzierung für ein neues Programm – welche Form sollte es annehmen?
  • Welche Kontrollen werden benötigt?

Das Treffen war nützlich für die Akteure, die die Gelegenheit hatten ihre Standpunkte darzustellen. Für die EU Verwaltung lieferte es einen nützlichen Einblick aus erster Hand in die Arbeit, die quer durch Europa geleistet wird im Namen der EU Solidarität für ihre ärmsten Bürger.

Die Präsentationen folgen in der Reihenfolge, in der sie vorgetragen wurden

"Zwischen Landwirtschaft und Lebensmitteln: die ethischen Implikationen für die GAP"
Prof. Dominique Vermersch, Agrocampus, Rennes, Frankreich [pdf fr]

"Ethik und Nachhaltigkeit von freier Lebensmittelverteilung – das 'Last-Minute-Markt'-Projekt der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bologna"
Prof. Matteo Guidi, Universität von Bologna, Italien [pdf en]

"Erfahrungen mit dem Lebensmittelverteilungsprogramm"
Herr P. Decoopman, Resto du Coeur, Frankreich [pdf en]
Herr J. Espinosa, Federation of Food Banks, Spanien [pdf es
Frau J. Kukauskiene, Caritas, Litauen [pdf en]
Frau R. Kabi, Rotes Kreuz, Estland [pdf en]
Frau K. Sekula, Caritas, Polen [pdf en]

"Einige Lektionen aus 20 Jahren Umsetzung des Programms"
Herr J. Lecointre, European Federation of Food Banks [pdf fr]
Herr L. Henskens, Rotes Kreuz Europa  [pdf en]
 

 

Dokumente im Zusammenhang mit der jährlichen Konsultationen der ONG dem 1. Juli 2009 auf dem Plan 2008 und der Zukunft des Programms

Am 1. Juli 2009, trafen sich in der Generaldirektion Landwirtschaft 22 Vertreter der ONG, die für die Verteilung von Lebensmitteln an Bedürftige verantwortlich sind, zu Gesprächen mit der Kommission und einem Universitätsprofessor, spezialisiert auf Probleme der Hilfe für Bedürftige, bei der Umsetzung des Plans 2008 und der Zukunft des Programms gemäss Artikel 2 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 3149/92, der bestimmt, dass "die Kommission vor der Erstellung des Jahresprogramms die wichtigsten Organisationen, die mit den Problemen der Bedürftigen in der Gemeinschaft vertraut sind, anhör. Präsentation 1 [pdf en], Präsentation 2 [pdf en] , Präsentation 3: Lebensmittel, Armut und soziale Ausgrenzung  [pdf en]
 


 


 

  senkrechte Linie  

Vorschlag der Kommission

Hintergrund

Rechtstexte

Budget

Bedürftige in der EU

Folgenabschätzung

Anhörungen und Arbeitsdokumente

Öffentliche Konsultation

 


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Letzte Aktualisierung: 20.07.2009