Landwirtschaft und ländliche Entwicklung

Zukunft der GAP

Zukunft der GAP

Zukunft der GAP
Zukunft der GAP

Die gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ist eine lebendige Politik, die sich stets an die sich ändernden Umstände angepasst hat. Die jüngsten Entwicklungen auf den globalen Agrarmärkten und die neuen Verpflichtungen der EU in Bezug auf den Klimawandel und die nachhaltige Entwicklung erfordern eine erneute Weiterentwicklung der GAP, um sie für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu rüsten.

Aus diesem Grund hat die Europäische Kommission am 2. Februar 2017 eine Konsultation über die Zukunft der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Verbindung mit einer Folgenabschätzung eingeleitet, um besser verstehen zu können, wo die derzeitige Politik vereinfacht und modernisiert werden kann. Die Ergebnisse der Konsultation werden auf einer Konferenz am 7. Juli in Brüssel vorgestellt. Sie werden zusammen mit der von der Kommission selbst vorgenommenen Untersuchung des aktuellen Sachstands in eine Mitteilung zur Modernisierung und Vereinfachung der GAP einfließen, die vor Ende des Jahres 2017 vorliegen dürfte. Die Mitteilung soll aufzeigen, wie die GAP besser zur Verwirklichung der 10 Kernprioritäten der Kommission und der Ziele für eine nachhaltige Entwicklung beitragen kann.

Befragung über die Leistung der GAP: Lehren aus der Vergangenheit und Prognosen für künftige Erfordernisse

Um ein möglichst breites Spektrum von Meinungen über die Wirksamkeit der laufenden politischen Maßnahmen und die Herausforderungen für die Landwirtschaft und ländlichen Gebiete in der Europäischen Union (EU) einzuholen, wurde die öffentliche Online-Konsultation der Landwirte, Umweltschutzverbände, Bürger/-innen und Verbraucher/-innen parallel zu den regelmäßigen Sitzungen der Kommission mit Interessenträgern (beispielsweise Erörterungen der Gruppen für den zivilen Dialog mit NRO, einschlägige Seminare mit Sachverständigen aus der gesamten EU zu zentralen Aspekten, z. B. die Rolle der EU bei der Förderung von Beschäftigung und Wachstum in ländlichen Gemeinden oder ihr Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels. Die Konsultation wurde am 2. Mai abgeschlossen. Die Debatten und Diskussionen werden jedoch fortgesetzt. Die Ergebnisse werden ebenfalls in die gegen Ende des Jahres erscheinende Mitteilung der Kommission aufgenommen.

Nächste Schritte:

  • Konferenz zum Thema „Modernisierung und Vereinfachung der GAP“: Brüssel, 7. Juli 2017
  • Mitteilung zum Thema „Modernisierung und Vereinfachung der GAP“: vor Ende 2017

Hintergrund

Die Konsultation baut auf einer Reihe von Maßnahmen aus dem Jahr 2016 auf, beispielsweise auf der Cork-2.0-Erklärung, der jährlichen Konferenz zu den landwirtschaftlichen Perspektiven, den regelmäßigen Treffen der Gruppe für den zivilen Dialog zum Thema GAP und dem Bericht der Task Force „Agrarmärkte“ (AMTF).

Weitere Informationen

Konsultation und Folgenabschätzung: Fragen und Antworten

EU-Rechtsetzungsprozess