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Forest

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Forstwirtschaft

Die EU und das „Internationale Waldregime“

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Ministerkonferenzen zum Schutz der Wälder in Europa (MCPFE)

Etwa 40 europäische Länder, darunter alle 25 Mitgliedsländer der EU und die Europäische Gemeinschaft sind in der MCPFE vertreten. Zudem nehmen außereuropäische Länder, Interessenvertreter und internationale Organisationen als Beobachter teil. Die MCPFE bietet die Möglichkeit, sich mit den wichtigsten gemeinsamen Problemen und Chancen der Wälder und der Forstwirtschaft in Europa auseinanderzusetzen.

Das Hauptziel aller an diesem Prozess Beteiligten ist es, ein gemeinsames Verständnis hinsichtlich des Schutzes und der Bewirtschaftung des Waldes zu entwickeln. Der Prozess basiert auf Ministerkonferenzen (Strassburg 1990, Helsinki 1993, Lissabon 1998 und Wien 2003), an deren Ende Resolutionen verabschiedet wurden, die von ad hoc Arbeitsgruppen und Experten-Arbeitstreffen vorbereitet worden waren. Diskussion und Arbeit zwischen den Konferenzen wird „Pan-Europäischer Prozess“ genannt. Er richtet sich auf das Monitoring und die Umsetzung auf nationaler Ebene.

Die Europäische Gemeinschaft hat alle MCPFE – Resolutionen mit unterzeichnet. Diese finden ihre volle Entsprechung in der EU – Forststrategie. Als Unterzeichner der MCPFE Resolutionen ist die Europäische Gemeinschaft direkt in Folgeaktivitäten und Umsetzung der Resolutionen eingebunden. Im Oktober 2002 hat die Kommission dem MCPFE Verbindungsbüro einen Bericht übermittelt, der den Umsetzungsfortschritt der „ MCPFE-Resolutionen “ im Zeitraum 1999 – 2002 darlegt. Der Bericht hebt dabei den Beitrag verschiedener Politiken und Maßnahmen der Gemeinschaft zur Umsetzung der Ministerialresolutionen hervor. Besondere Erwähnung finden dabei die Bereiche „Ländliche Entwicklung“, „Umwelt“ und Forschung“.

An der 4. Ministerkonferenz zum Schutz der Wälder in Europa, die 2003 in Wien stattfand, nahmen 40 Europäische Länder (darunter alle 25 EU – Mitgliedsländer) und die Gemeinschaft teil. Diese unterzeichneten die Wiener „Living Forest Summit“ Erklärung: „Europäische Wälder, gemeinsamer Nutzen, geteilte Verantwortung“ sowie 5 Resolutionen.

Sowohl die Wiener Erklärung als auch die 5 Resolutionen bauen auf den Beschlüssen der Vorgänger- Ministerkonferenzen, sowie globalen Übereinkommen mit Waldbezug auf. Sie betonen das Gleichgewicht der ökonomischen, ökologischen und sozialen Rolle des Waldes und zielen gleichzeitig darauf ab, weiter auf den Schutz und die nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern hinzuarbeiten.

Zieht man die Erweiterung der EU auf 25 Mitgliedsländer in Betracht, so liefern die Minister-Erklärungen und Beschlüsse eine gute Grundlage für eine Diskussion gemeinsamer Ansätze in der Forstpolitik. Tatsächlich haben sich die Europäischen Länder durch die Minister-Beschlüsse, die in der Abfolge von Konferenzen verabschiedet wurden, recht detaillierte Leitlinien für die Forstpolitik gesetzt. Diese beinhalten gemeinsame Zielsetzungen und die Stärkung der Koordination und Kooperation im Forstbereich.

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Eine Initiative der EU zur Bekämpfung der Entwaldung

The European Commission has presented a Communication on deforestation which sets out the EU's response to the challenge of climate change. It proposes that at the UNFCCC (United Nations Framework Convention on Climate Change) negotiations on the future climate regime, the EU calls for halting global forest cover loss by 2030 at the latest and reducing gross tropical deforestation by at least 50% by 2020 from current levels. This objective would provide major climate change and biodiversity benefits by 2020.

 

Zuruck  "Andere forstbezogene Aktivitätsfelder"

 

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Andere forstbezogene Aktivitätsfelder

 


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Last update: 06-01-2010