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Wald

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Forstwirtschaft

Forstwirtschaft und die Entwicklung des ländlichen Raumes

Die EU Forststrategie betont den Beitrag der Wälder zur Förderung der Beschäftigung, des Wohlbefindens und der Qualität der Umwelt (Artikel 3), unterstreicht die Rolle der Forstwirtschaft für eine Entwicklung des ländlichen Raumes und hebt insbesondere den zusätzlichen Nutzen, den die Gemeinschaft durch forstliche Maßnahmen innerhalb dieses Bereiches schaffen kann (Artikel 11), hervor.


Konzeptioneller Rahmen für forstliche Maßnahmen innerhalb der Politik zur Entwicklung des ländlichen Raumes

Die EU Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums, der zweite Pfeiler der Gemeinsamen Agrarpolitik, zielt auf eine künftig kohärente und nachhaltige Entwicklung der ländlichen Gebiete ab. Dazu gehört der Ausbau der multifunktionalen Rolle der Land und Forstwirtschaft, die über die Herstellung von Lebensmitteln und Rohstoffen hinaus bis hin zur Bewirtschaftung des ländlichen Raums und zu Umweltschutz reicht. Hierzu gehört auch die Anerkennung und Ermutigung der Dienstleistungen, die Landwirte und Waldbesitzer der Gesellschaft bereitstellen.

Die Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums war in den letzten Jahren das wichtigste Instrument zur Durchführung der Forstmaßnahmen gewesen. Die finanzielle Unterstützung der EU für Forstmaßnahmen im Rahmen der Entwicklung des ländlichen Raums, ausgenommen der zusätzlichen Finanzierung, die von den Mitgliedstaaten selbst bereitgestellt wird, belief sich auf 4,8 Mrd. Euro für den Zeitraum 2000-2006 (fast 10 % des Gesamtbudgets für ländliche Entwicklung). Schätzungen zufolge könnten sich die Ausgaben allein des ELER für forstbezogene Maßnahmen während des Programmplanungszeitraums im Bereich der Entwicklung des ländlichen Raums auf 9 bis 10 Mrd. Euro belaufen (rund 10 % des Gesamtbeitrags von ELER für Maßnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raums).

Die Ziele des FAP stehen mit den strategischen Leitlinien in Zusammenhang, die von den Mitgliedstaaten zur Konzipierung ihrer Programme für die Entwicklung des ländlichen Raums genutzt werden. Hier einige Beispiele:

  • Eine Reihe von Maßnahmen zur Förderung des Humankapitals, Austausch von Know-How, Innovation und hochwertige Produktion in Land und Forstwirtschaft;
     
  • Maßnahmen zum Schutz und zur Förderung der natürlichen Ressourcen;
     
  • Maßnahmen zur Erhaltung einer Landwirtschaft mit hohem Landschaftswert sowie von Forstwirtschaftssystemen und Kulturlandschaften im europäischen ländlichen Raum.

Im Rahmen der Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums wird unter anderem die Erstaufforstung landwirtschaftlicher Nutzflächen, die neue Einrichtung von land- und forstwirtschaftlichen Systemen auf landwirtschaftlichen Nutzflächen und die Erstaufforstung nichtlandwirtschaftlicher Bodenflächen finanziell unterstützt. Zahlungen im Rahmen von Natura 2000 können privaten Forstbesitzern zum Ausgleich von entstandenen Kosten und Einkommensverlusten gewährt werden. Außerdem werden Maßnahmen zur Sanierung und zum Schutz von forstwirtschaftlichem Potenzial finanziell unterstützt.

 

 

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