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Live plants and flowers

Lebende Pflanzen und Waren des Blumenhandels

Dieser Sektor, der Teil der gemeinsamen Organisation der Agrarmärkte ist, umfasst lebende Pflanzen, Sträucher und Büsche sowie sonstige Waren, die gewöhnlich von Gärtnereien und Baumschulen oder vom Blumenhandel zu Pflanz- oder Zierzwecken verwendet werden.

Aufgrund des zunehmenden Anbaus von Blumen und Zierpflanzen verfügt die EU über eine der weltweit höchsten Dichten im Blumenanbau pro Hektar (10 % der gesamten Fläche weltweit und 44 % der Erzeugung von Blumen und Topfpflanzen weltweit).

Die EU

  • ist Nettoexporteur von Topfpflanzen, Nadelbäumen, winterharten Freilandstauden, Blumenzwiebeln und -knollen;
  • ist Nettoimporteur von Schnittblumen und Schnittgrün;
  • hat einen Nettohandelsüberschuss für lebende Pflanzen und Waren des Blumenhandels.

Die Sektorregelung umfasst alle unter Kapitel 6 der Kombinierten Nomenklatur fallende Waren. Der Sektor selbst fällt unter die Verordnung über die einheitliche GMO български (bg)czech (cs)dansk (da)eesti (et)ελληνικά (el)English (en)español (es)Français (fr)Gaeilge (ga)hrvatski (bg)italiano (it)latviešu (lv)lietuvių (lt)magyar (hu)Malti (mt)Nederlands (nl)polski (pl)português (pt)română (ro)slovenčina (sk)slovenščina (sl)suomi (fi)svenska (sv) (Nr. 1308/2013). Die Kommission überwacht die Erzeugung, den Markt und die Handelsströme in diesem Bereich.

 

EU-Regelung für lebende Pflanzen und Waren des Blumenhandels

Im Rahmen der Verordnung über die einheitliche GMO ist die Kommission befugt,

  • zur Erleichterung der Anpassung des Angebots an die Marktnachfrage Maßnahmen in folgenden Bereichen zu treffen:
    • Qualitätsverbesserung,
    • bessere Organisation von Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung,
    • Vereinfachung der Feststellung der Marktpreisentwicklung,
    • Aufstellung von kurz- oder langfristigen Vorausschätzungen auf Grundlage der eingesetzten Produktionsmittel.
  • Einfuhrlizenzen für bestimmte Produkte als Instrument zur Verwaltung der betreffenden Märkte vorzuschreiben.
  • alljährlich (vor Beginn des Vermarktungszeitraums) für die unter den KN-Code 0601 10 fallenden Erzeugnisse (Bulben, Zwiebeln, Knollen, Wurzelknollen und Wurzelstöcke, ruhend) einen oder mehrere Mindestpreise für die Ausfuhr in Nicht-EU-Länder festzusetzen. Eine Ausfuhr dieser Erzeugnisse ist nur zulässig, wenn sie zu einem Preis erfolgt, der mindestens ebenso hoch ist wie der festgesetzte Mindestpreis.

 

Um den Handel zu fördern, den Verwaltungsaufwand für Landwirte und Verwalter zu reduzieren und die Vorschriften transparenter, verständlicher und unbürokratischer zu gestalten, hat die EU die Vermarktungsnorm für lebende Pflanzen abgeschafft.

Zu diesem Zweck sind folgende Verordnungen aufgehoben worden:

  • Nr. 315/68 – Qualitätsnormen für Blumenbulben, -zwiebeln und -knollen
  • Nr. 316/68 – Qualitätsnormen für frische Schnittblumen und frisches Blattwerk
  • Nr. 234/68 – Errichtung einer gemeinsamen Marktorganisation für lebende Pflanzen und Waren des Blumenhandels

 

 Markt für lebende Pflanzen und Waren des Blumenhandels – Statistiken und Berichte English (en)

 

 

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