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Europas Landwirtschaft und die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) – Häufig gestellte Fragen

Die GAP-Reformen
 

Was wurde mit den letzten Reformen erreicht?

Die Reform der GAP begann 1992 und wurde fortgesetzt mit den Reformen von 2003, in denen Subventionen und Produktion voneinander getrennt wurden.

Landwirte können jetzt zu wirklichen Unternehmern werden, produzieren, was Markt und Verbraucher wünschen, neue und lukrative Märkte entdecken und ihre eigenen Nischen finden.

Sie müssen nicht mehr „Subventionen hinterherjagen“ und Nahrungsmittel produzieren, für die es keinen Markt gibt.

Die Landwirte erhalten heute eine Einkommensbeihilfe, wenn sie Ackerland bewirtschaften und die geltenden Vorschriften im Hinblick auf Umwelt, Tierschutz und Nahrungsmittelsicherheit einhalten.

Halten die Landwirte diese Vorschriften nicht ein, werden die Zahlungen gekürzt.

Die neue GAP ist handelsfreundlicher, da 90 % der Direktzahlungen von der WTO als nicht handelsverzerrend eingestuft werden.

Durch die GAP verfügen die Verbraucher über ein umfangreiches Angebot an hochwertigern Nahrungsmitteln.

Die Kommission setzt sich für die Modernisierung, Straffung und Vereinfachung der GAP ein.

Mithilfe der entkoppelten Zahlungen können wir den Landwirten eine gewisse finanzielle Sicherheit bieten. Gleichzeitig geben wir ihnen die Freiheit, auf Marktsignale zu reagieren.

Wir haben unsere Marktinstrumente, z. B. die öffentlichen Interventionen, dergestalt angepasst, dass sie als wirkliche Sicherheitsnetze funktionieren, ohne die Marktsignale zu blockieren. Mit unseren politischen Maßnahmen zur ländlichen Entwicklung helfen wir den Landwirten, ihre Betriebe umzustrukturieren und aktiv die Umwelt zu schützen, sodass die ländlichen Räume lebendig bleiben.



Gibt es in der EU nach den letzten Reformen überhaupt noch eine „gemeinsame“ Agrarpolitik?

Ja, natürlich.

Die Ausgaben für die ländliche Entwicklung werden teilweise von den Mitgliedstaaten getragen, um spezifischen nationalen und regionalen Bedingungen gerecht zu werden, doch werden sie weiterhin EU-weit verwaltet. Die meisten GAP-Maßnahmen unterliegen weiterhin gemeinsamen Bestimmungen und werden vollständig durch den EU-Haushalt finanziert.

Die GAP sollte in der Tat etwas „Gemeinsames“ bleiben. Die Verwaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik auf EU-Ebene gewährleistet den fairen Wettbewerb zwischen den Landwirten in der EU, die Kontrolle der Ausgaben und die Einhaltung der strengen EU-Normen im Hinblick auf Nahrungsmittelsicherheit und Umweltschutz.

 

 

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Die Landwirtschaft der EU im Überblick

Grundlegende GAP-Fakten

Warum eine Gemeinsame Agrarpolitik?

Die Kosten der GAP

GAP-Reformen

Wahr oder nicht wahr?

Entwicklung des ländlichen Raums

Nahrungsmittelpreise

Die GAP und die Umwelt

Die GAP und der Handel

Die GAP und die Entwicklungsländer

Lebensmittelqualität und -sicherheit

Tiergesundheit und Tierschutz
 

 


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Letzte Aktualisierung: 15-06-2011