Beitrag
der Landwirtschaft sowie der Landnutzungsänderungen und der Forstwirtschaft
zu den CO2-Emissionen
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| CO2-Emissionen aus dem Einsatz fossiler Energieträger | Die Hauptquelle von CO2-Emissionen in der Landwirtschaft ist der Einsatz fossiler Energieträger für Maschinen, Schlepper und anderer Fahrzeuge sowie für die Beheizung der landwirtschaftlichen Gebäude, die Getreidetrocknung und die Beheizung von Gewächshäusern im Gartenbau. |
| CO2-Emissionen aus landwirtschaftlichen Böden | Landwirtschaftliche Böden können CO2 binden oder freisetzen: So führt beispielsweise der Einsatz von Torfkompost zur Bodenverbesserung in der Landwirtschaft oder im Gartenbau zur Emission oder Aufnahme von CO2. |
| CO- und CO2-Emissionen aus der Verbrennung landwirtschaftlicher Abfälle | Das
Verbrennen von Biomasse und der Verlust von Kohlenstoff im Boden im Zusammenhang
mit der Umwandlung natürlicher Ökosysteme in landwirtschaftlich
genutzte Flächen in den Tropen, gilt als wichtigste, nicht an fossile
Energieträger gebundene Quelle von CO2-Emissionen
in die Atmosphäre (Quelle: OECD).
Für Westeuropa nimmt man an, daß die CO2-Emissionen aus der Verbrennung landwirtschaftlicher Rückstände Teil eines Kreislaufs sind, in dem die Emissionen während der nächsten Vegetationsperiode im selben Maße durch das Nachwachsen von Nutzpflanzen und anderen Pflanzen wieder absorbiert werden. Man geht folglich davon aus, daß die Netto-Emissionen gleich Null sind. |
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| Änderungen der Wälder und anderer Holz-Biomasse-speicher | Die IPCC-Methode sieht vor, daß alle Eingriffe des Menschen in Wälder und andere Holz-Biomassespeicher berücksichtigt werden, die den Fluß von CO2 in oder aus der Atmosphäre beeinflussen, aber keine Landnutzungsänderungen zur Folge haben (natürliche, nicht bewirtschaftete (für die Holzerzeugung) Wälder oder natürlich nachwachsende Wälder auf aufgegebenen Flächen werden nicht berücksichtigt). Tätigkeiten, bei denen zum Teil erhebliche Kohlenstoffströme entstehen können, sind: Kommerzielle Bewirtschaftung, die Ernte von Industrieholz (Stammholz) und Brennholz, Herstellung und Verbrauch von Holzerzeugnissen, Anpflanzung und Bewirtschaftung kommerzieller Pflanzungen sowie das Pflanzen von Bäumen in Städten, Dörfern und an anderen Orten außerhalb von Wäldern. |
| CO2 aus der Umwandlung von Wäldern und Grasland | Dabei handelt es sich um die Freisetzung von CO2 durch Verbrennen und Verrottung von Biomasse bei der Rodung vorhandener Wälder und natürlichen Graslands zwecks Umwandlung für andere Zwecke, zum Beispiel die Landwirtschaft. |
| CO2-Emissionen aus anderen Tätigkeiten der Landnutzungsänderung | Dabei handelt es um die Freisetzung von CO2 im Zusammenhang mit Veränderungen der Menge des im Boden gebundenen organischen Kohlenstoffs; sie ist eine Funktion des Saldos zwischen dem Eintrag von durch Photosynthese fixiertem Kohlenstoff und der Abgabe von Kohlenstoff aus den Böden durch Zersetzung. |