Navigationsleiste

Weitere Extras

Landwirtschaft und Umwelt

Agrarumweltindikatoren

Agrarumweltindikatoren dienen der Analyse von Zusammenhängen zwischen Landwirtschaft und Umwelt sowie der Bestimmung von Trends.    

Im Januar 2000 veröffentlichte die Europäische Kommission ein Grundsatzpapier mit dem Titel „Indikatoren für die Integration von Umweltbelangen in die Gemeinsame Agrarpolitik“ български (bg)czech (cs)dansk (da)eesti (et)ελληνικά (el)English (en)español (es)Français (fr)Gaeilge (ga)hrvatski (bg)italiano (it)latviešu (lv)lietuvių (lt)magyar (hu)Malti (mt)Nederlands (nl)polski (pl)português (pt)română (ro)slovenčina (sk)slovenščina (sl)suomi (fi)svenska (sv), in dem verschiedene Agrarumweltindikatoren festgelegt werden, die folgenden Zwecken dienen:

  • Lieferung von Informationen über die Umweltsituation in der Landwirtschaft,
     
  • Verstehen und Überwachen der Verbindungen zwischen landwirtschaftlicher Tätigkeit und den Umweltauswirkungen,
     
  • Lieferung von Hintergrundinformationen, vor allem über die Vielfalt der landwirtschaftlichen Ökosysteme in der EU,
     
  • Bewertung, inwieweit politische Maßnahmen für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung umweltfreundliche Anbaumethoden und nachhaltige Landwirtschaft fördern,
     
  • Bereitstellung von Fakten für die umfassende Bewertung der landwirtschaftlichen Nachhaltigkeit bereitstellen.

Die Agrarumweltindikatoren müssen positive und negative Auswirkungen der Landwirtschaft abdecken und ausreichend differenziert sein, um regionale Unterschiede bei den Umweltbedingungen erfassen zu können.

Bei der Bewertung von Fortschritten mit der Integration von Umweltbelangen in die Gemeinsame Agrarpolitik können Agrarumweltindikatoren nur beschränkt angewendet werden . Diese Einschränkung ist auf die komplexen Beziehungen zwischen politischen Maßnahmen, Änderungen der landwirtschaftlichen Arbeitsmethoden und Verbesserungen im Umweltbereich sowie andere Einflussfaktoren zurückzuführen.

Die Agrarumweltindikatoren können einen wertvollen Beitrag zur Bewertung politischer Maßnahmen leisten, doch sie müssen von Fall zu Fall durch zusätzliche Informationen ergänzt werden. Mit der Hilfe von Agrarumweltindikatoren ist es möglich, Entwicklungen über einen gewissen Zeitraum zu verfolgen und quantitative Informationen zu liefern.

Im September 2002 wurde das Projekt IRENA (Indicator Reporting on the integration of Environmental concerns into Agricultural policy) ins Leben gerufen, um die auf der entsprechenden geografischen Ebene festgelegten Agrarumweltindikatoren auf der geeigneten geografischen Ebene zu verbessern, weiterzuentwickeln und zu sammeln. Es folgte ein Grundsatzdokument der Kommission mit dem Titel „Entwicklung von Agrarumweltindikatoren zur Überwachung der Integration von Umweltbelangen in die Gemeinsame Agrarpolitik“ български (bg)czech (cs)dansk (da)eesti (et)ελληνικά (el)English (en)español (es)Français (fr)Gaeilge (ga)hrvatski (bg)italiano (it)latviešu (lv)lietuvių (lt)magyar (hu)Malti (mt)Nederlands (nl)polski (pl)português (pt)română (ro)slovenčina (sk)slovenščina (sl)suomi (fi)svenska (sv).

Es sind noch eine Reihe von Einschränkungen zu überwinden, um einen Satz vollständig operationeller Agrarumweltindikatoren zu erhalten. Das gilt vor allem für folgende Aspekte:

  • Verbesserung von Konzept und Methode,
     
  • Mängel in den Datensätzen,
     
  • Ausweitung der Indikatoren auf die neuen Mitgliedstaaten.

Die Kommission arbeitet gegenwärtigt an der Entwicklung und Verbesserung der Agrarumweltindikatoren. Gemeinsam mit den Mitgliedstaaten wird zur Zeit ein gestraffter Satz von 28 Indikatoren entwickelt.

Detaillierte Informationen über Agrarumweltindikatoren, einschliesslich Daten zu den einzelnen Indikatoren, finden Sie auf der Eurostat-Webseite.