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Landwirtschaft und Umwelt

Cross-Compliance – Erfüllung von Umweltschutzauflagen

Die so genannte „Cross-Compliance“, auch Auflagenbindung genannt, ist ein Mechanismus, mit dem Direktzahlungen an Landwirte an die Erfüllung von Auflagen im Bereich Umweltschutz, Lebensmittelsicherheit, Tier- und Pflanzengesundheit und Tierschutz sowie den Erhalt der landwirtschaftlichen Nutzfläche in gutem Bewirtschaftungs- und Umweltzustand gebunden sind.  

Seit 2005 ist für alle Landwirte, die Direktzahlungen erhalten, die Cross-Compliance obligatorisch.

Rechtsgrundlage:  Verordnung 73/2009 des Rates български (bg)czech (cs)dansk (da)eesti (et)ελληνικά (el)English (en)español (es)Français (fr)Gaeilge (ga)hrvatski (bg)italiano (it)latviešu (lv)lietuvių (lt)magyar (hu)Malti (mt)Nederlands (nl)polski (pl)português (pt)română (ro)slovenčina (sk)slovenščina (sl)suomi (fi)svenska (sv) und Verordnung 1122/2009 der Kommission български (bg)czech (cs)dansk (da)eesti (et)ελληνικά (el)English (en)español (es)Français (fr)Gaeilge (ga)hrvatski (bg)italiano (it)latviešu (lv)lietuvių (lt)magyar (hu)Malti (mt)Nederlands (nl)polski (pl)português (pt)română (ro)slovenčina (sk)slovenščina (sl)suomi (fi)svenska (sv)

Die Cross-Complicance umfasst zwei Elemente:

  • Grundanforderungen an die Betriebsführung: Diese Anforderungen beziehen sich auf die 18 gesetzlichen Standards in den Bereichen Umweltschutz, Lebensmittelsicherheit, Tier- und Pflanzengesundheit sowie Tierschutz.
     
  • Guter landwirtschaftlicher und ökologischer Zustand: Die Auflage, das Land in gutem landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand zu erhalten, bezieht sich auf eine Reihe von Standards zum Bodenschutz, zum Erhalt von organischen Substanzen und der Struktur der Böden, zur Vermeidung der Zerstörung von Lebensräumen sowie zur Wasserbewirtschaftung.

Die Cross-Compliance ist die Grundanforderung („Baseline“) oder die Grundlage aller Agrarumweltmaßnahmen. Für alle mit den Auflagen der Cross-Compliance verbundenen Kosten müssen die Landwirte selbst aufkommen (Verursacherprinzip, „Polluter-Pays-Principle“).

Die Cross-Compliance ist ein wichtiges Werkzeug zur Integration von Umweltanforderungen in die Gemeinsame Agrarpolitik. Durch die Cross-Compliance wird gewährleistet, dass die im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik gewährte finanzielle Unterstützung zur Förderung nachhaltiger Landwirtschaft beiträgt und damit auf die Besorgnisse der Bevölkerung reagiert.

Der Mechanismus der Cross-Compliance schafft Synergien zwischen den GAP-Zahlungen und der Notwendigkeit, Mindestanforderungen zu erfüllen.

Für den Programmplanungszeitraum 2007-2013 gilt die Cross-Compliance auch für die meisten Umweltzahlungen, die Teil der Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums sind, und seit 2008 gilt sie auch für bestimmte Weinbaubeihilfen.

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