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Beratungsgruppen

In die Beratungsgruppen im Bereich der Gemeinsamen Agrarpolitik werden auf Einladung der Kommission Vertreter der unterschiedlichen Wirtschaftskreise entsandt, die von den auf Gemeinschaftsebene zusammengeschlossenen Verbänden dieser Interessengruppen benannt worden sind. Auf diese Weise ist es der Kommission möglich, die Ansichten der Wirtschaftskreise zu Fragen im Zusammenhang mit den einzelnen landwirtschaftlichen Erzeugungssektoren, der ländlichen Entwicklung usw. kennen zu lernen.

Seit Juli 2014 sind die Beratungsgruppen durch die neuen Gruppen für den zivilen Dialog ersetzt.


>> Näheres zu den Gruppen für den zivilen Dialog English (en)

 

Die Beratungsgruppen können von der Kommission zu allen Aspekten der Gemeinsamen Agrarpolitik und der Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums gehört werden.

 

Der Vorsitzende einer Beratungsgruppe kann jederzeit vorschlagen, dass die Kommission eine Stellungnahme seiner Gruppe zu einer in deren Zuständigkeit fallenden Frage einholt. Kommt in einer Beratungsgruppe eine einmütige Stellungnahme zustande, so werden auf Vorschlag der Gruppe die Ergebnisse ihrer Erörterungen von der Kommission den anderen Institutionen übermittelt.

 

Die Kommission ist an die Stellungnahmen der Beratungsgruppen zwar nicht zwingend gebunden, bemüht sich jedoch um eine weitestmögliche Berücksichtigung und unterrichtet die Vertreter in den Gruppen, in welcher Weise sie die jeweilige Stellungnahme berücksichtigt hat.

 

In den Beratungsgruppen sind die sozioökonomischen Interessen folgender Arten von Wirtschaftsbeteiligten vertreten:

  • landwirtschaftliche Erzeuger und ihre Genossenschaften,
  • Agrar- und Lebensmittelindustrie,
  • Agrar- und Lebensmittelhandel,
  • Arbeitnehmer aus diesen Sektoren,
  • Verbraucher,
  • Umwelt- und Tierschützer.

 

Am 23. April 2004 hat die Europäische Kommission mit einem Beschluss zur Arbeitsweise der Beratungsgruppen die beratenden Gremien in der Agrarpolitik reformiert, um die Prioritäten der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik von 1999 und 2003 besser zum Ausdruck zu bringen, der Erweiterung der Europäischen Union im Jahr 2004 Rechnung zu tragen und den Dialog mit den auf Gemeinschaftsebene zusammengeschlossenen Wirtschaftsverbänden zu verstärken.

 

Die Sitzverteilung in den Beratungsgruppen spiegelt zudem das Auftreten neuer europäischer Interessenvereinigungen in Bereichen wie Umwelt, Tierschutz oder ländliche Entwicklung wider, denen die reformierte GAP von heute eine erhöhte Bedeutung beimisst.

 

Jede Beratungsgruppe kann im Einvernehmen mit der Kommission Arbeitsgruppen zur eingehenderen Untersuchung spezifischer Fragen einsetzen.


>> Lesen Sie den Beschluss der Kommission vom 23. April 2004 zur Arbeitsweise der Beratungsgruppen im Bereich der GAP български (bg)czech (cs)dansk (da)eesti (et)ελληνικά (el)English (en)español (es)Français (fr)Gaeilge (ga)hrvatski (bg)italiano (it)latviešu (lv)lietuvių (lt)magyar (hu)Malti (mt)Nederlands (nl)polski (pl)português (pt)română (ro)slovenčina (sk)slovenščina (sl)suomi (fi)svenska (sv)

 

In den Beratungsgruppen kommen jährlich insgesamt rund 2000 Sachverständige in nicht weniger als 85 Sitzungen zusammen.


>> Verhaltensregeln für die Teilnahme in Beratungsgruppen pdf - 131 KB [131 KB] English (en)

 

Protokolle der Sitzungen der Beratungsgruppen sowie andere Sitzungsdokumente

Die Protokolle der Sitzungen der Beratungsgruppen sowie weitere dort präsentierte und/oder diskutierte Dokumente werden auf dieser Webseite veröffentlicht. Bitte wählen Sie die Sie interessierende Beratungsgruppe aus der Liste in der rechten Spalte aus.

 

Wir weisen Sie darauf hin, dass die in den Sitzungsprotokollen zum Ausdruck gebrachten Meinungen die der Sitzungsteilnehmer sind, die sich aus Vertretern landwirtschaftsbezogener Nichtregierungsorganisationen auf Gemeinschaftsebene zusammensetzen. Diese Meinungen können unter keinen Umständen der Europäischen Kommission zugeordnet werden. Weder die Europäische Kommission noch eine im Namen der Kommission handelnde Person ist verantwortlich für die Verwendung der in den Sitzungsprotokollen enthaltenen Information. Dies gilt analog auch für die weiteren hier veröffentlichten Dokumente, sofern diese keine Kommissionsdokumente sind.

 

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