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Getreide, Ölsaaten und Eiweißpflanzen, Reis

Getreide, Ölsaaten und Eiweißpflanzen, Reis

Die Europäische Union ist einer der weltweit größten Produzenten von Getreide und hat einen großen Anteil am Welthandel mit Getreide. Durch Änderungen der Gemeinsamen Agrarpolitik wurden die produktspezifischen Subventionen für Getreide, Ölsaaten, Eiweißpflanzen und Reis stufenweise abgeschafft.

Die Unterstützung der EU für landwirtschaftliche Kulturpflanzen, die früher durch ein komplexes System von Marktmaßnahmen erreicht wurde, wurde vereinfacht. Landwirte erhalten keine Subventionen mehr, die davon abhängen, was oder wie viel sie produzieren, sondern vollständig entkoppelte Zahlungen. Das System der Direktzahlungen ermöglicht es ihnen, je nach Marktentwicklung zwischen verschiedenen Kulturen oder Produktionsmethoden zu wechseln.

Seit 2008 sind die verschiedenen Ackerkulturen Teil der gemeinsamen Organisation der Argrarmärkte (einheitliche GMO), und die EU-Politik ist im Wesentlichen auf zwei Bereiche beschränkt: Intervention und handelspolitische Maßnahmen.

 

  • Intervention

    Ankäufe von Getreide und Reis im Rahmen der öffentlichen Lagerhaltung - bekannt als "Intervention" - wurden eingeführt, um die Landwirte vor niedrigen Marktpreisen zu schützen. Heute wird die Intervention nur in Fällen wirklicher Notwendigkeit eingesetzt und bietet ein echtes Sicherheitsnetz für die Landwirte.

 

  • Handel

    Über 15% der EU-Weizenernte wird jährlich exportiert, während große Mengen an Ölsaaten, Futtermitteln und Reis importiert werden.

    Eine Import-Regelung kontrolliert die Einfuhr von Getreide und Reis in die EU. Einfuhren erfordern die Ausstellung einer standardisierten Einfuhrlizenz und in der Regel auch die Zahlung eines Einfuhrzolls. Für einige Getreidearten sind die Einfuhrzölle variable, für andere sind sie festgelegt. Darüber hinaus gibt es - in Übereinstimmung mit den Verpflichtungen der EU im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) - eine Reihe von festen Zollkontingenten mit niedrigerem oder Null-Zollsatz.

    Die Ausfuhren von Getreide und Reis in Länder außerhalb der EU unterliegen meist der Erteilung einer Ausfuhrlizenz. Diese Exporte werden seit dem Jahr 2006 nicht mehr subventioniert.

 

Getreide

In Bezug auf erzeugte Menge und Anbaufläche ist Weizen mit Abstand das beliebteste Getreide in der EU und macht fast die Hälfte des Getreides aus. Von den verbleibenden 50% ist etwa ein Drittel Mais und ein Drittel Gerste. Andere, in kleineren Mengen angebaute Getreidearten sind Triticale, Roggen, Hafer und Dinkel.

Fast zwei Drittel des EU-Getreides wird als Tierfutter verwendet, rund ein Drittel für den menschlichen Verzehr. Lediglich 3% wird für Biokraftstoffe verwendet.

 

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>> Preise

>> Präsentationen zur EU–Getreidemarktsituation English (en)

>> Detaillierte Informationen über die Getreidepolitik der EU pdf - 183 KB [183 KB] English (en)

  

Ölsaaten und Eiweißpflanzen

Die EU hat keine spezifischen Stützungsmaßnahmen für Ölsaaten mehr. Etwa zwei Drittel der jährlich in der EU verbrauchten Ölsaaten werden in der EU erzeugt, doch etwa die Hälfte des jährlich als Tierfutter verwendeten Ölsaatenschrots wird importiert. Die Einfuhrzölle für Ölsaaten sind auf Null festgesetzt.

Ab dem Jahr 2012 hat die EU keine spezifischen Maßnahmen zur Förderung von Eiweißpflanzen. Die Einfuhrzölle für die wichtigsten Eiweißpflanzen sind auf Null festgesetzt.

 

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>> Detaillierte Informationen über die Ölsaaten– und Eiweißpflanzenpolitik der EU pdf - 31 KB [31 KB] English (en)

  

Reis

Rund zwei Drittel des von den europäischen Bürgern konsumierten Reises wird in der EU angebaut. Diese Menge wird durch die Einfuhr von verschiedenen Sorten, vor allem Langkorn-Indica-Reis wie Basmati aus Indien und Pakistan ergänzt. Eine geringe Menge des Europäischen Reises - vor allem Japonica - wird exportiert.

Produktbezogene Zahlungen für Reis werden ab 2012 abgeschafft.

 

>> Bilanzen English (en)

>> Handel English (en)

>> Präsentationen zur EU–Reismarktsituation English (en)

>> Detaillierte Informationen über die Reispolitik der EU pdf - 281 KB [281 KB] English (en)

 

 

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