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Die Reform des Weinsektors: Mitteilung der Kommission

22/06/2006 - Die Europäische Kommission hat heute Pläne für eine radikale Reform der gemeinsamen Marktorganisation für Wein vorgelegt. Diese zielen darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit der Weinerzeuger in der EU zu verbessern, den Ruf der EU-Weine zu stärken, Marktanteile zurückzugewinnen, ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zu erreichen, die Vorschriften zu vereinfachen und gleichzeitig die besten Traditionen der EU-Weinerzeugung zu bewahren sowie das Sozial- und Umweltgefüge im ländlichen Raum zu stärken. Die Kommission zieht vier Reformoptionen in Erwägung und spricht sich klar für ein auf den Weinsektor zugeschnittenes radikales Reformmodell aus.

Pressemitteilung

Die erste gemeinsame Marktorganisation für Wein (GMO) ist im Jahre 1970 eingeführt und seit diesem Datum mehrere Male geändert worden. Dennoch sind die derzeitigen Instrumente der GMO nicht mehr hinreichend geeignet, die Winzer, die Weinhersteller und den europäischen Handel auf den steigenden Wettbewerb auf dem derzeitigen Weltmarkt vorzubereiten:

  • Die derzeitige Lage von Angebot und Nachfrage auf dem Markt ist nicht im Gleichgewicht.
  • Die Regeln, die die Definitionen von Wein, die Bedingungen der Weinherstellung und seiner Vermarktung festlegen, müssen verfeinert und auf den neuesten Stand gebracht werden sowie flexibler gestaltet sein, um die qualitativen Veränderungen der Verbrauchernachfrage berücksichtigen zu können.

Infolgedessen ist die Annahme eines Reformvorschlags für den Weinsektor in das Arbeitsprogramm 2006 der Kommission aufgenommen worden. Die wesentlichen Etappen sind die folgenden:

  • Die Kommission hat am 16. Februar 2006 ein Weinseminar abgehalten, um eine Vielzahl der europäischen Partner des Sektors zu konsultieren. 
  • Am 22. Juni 2006 hat die Kommission eine Mitteilung an den Rat und an das Parlament sowie eine Folgenabschätzung angenommen, die mehrere Reformoptionen und deren möglichen Auswirkungen abdeckt.
  • Die Annahme des folgenden Legislativvorschlags ist gegen Mitte des Jahres 2007 vorgesehen.

Die Hauptziele dieser Reform werden sein:

  1. Die Wettbewerbsfähigkeit der Weinhersteller in der EU zu steigern, das Ansehen der europäischen Qualitätsweine als die besten der Welt zu stärken, alte Marktanteile zurückzuerhalten und neue in der EU und weltweit dazu zu gewinnen;
     
  2. Eine Weinordnung zu schaffen, die sich klarer und einfacher Regeln bedient – und zwar wirksamer Regeln, die für ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage sorgen;
     
  3. Eine Weinordnung zu schaffen, die die besten Traditionen der europäischen Weinherstellung aufrechterhält und soziale und umweltbezogene Aspekte in vielen ländlichen Gebieten stärkt.

 

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Einleitung

Vorschlag der Kommission

Mitteilung der Kommission

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Mitteilung der Kommission: "Auf dem Weg zur Nachhaltigkeit im europäischen Weinsektor" (22/06/2006) [pdf]
Ebenfalls verfügbar in
csdaetelenesfritlvlthunlplptskslfisv

Folgenabschätzung:
Vollständiger Text [pdf en]
Zusammenfassung [pdf]
Ebenfalls verfügbar in
csdaetelenesfritlvlthunlplptskslfisv

Pressemitteilung (22/06/2006)

Hintergrundinfo(22/06/2006)

Info-Pack [pdf] hu

Präsentation [pdf en] [ppt en]

Video

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Berichte zum Thema Wein:

Die Gemeinsame Marktorganisation [pdf enfr, 1,4 MB]

Die Ökonomie des Sektors [pdf enfr, 3 MB]

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Weinseminar, Brüssel, 16/02/2006:

Programm und Fragebogen [pdf, ebenfalls verfügbar in esit]

Teilnehmerliste [pdf]

Begrüssungsrede von Kommissionsmitglied Mariann Fischer Boel [pdf en]

Präsentation [pdf en, 2,2 MB]

Schlussfolgerungen [pdf, ebenfalls verfügbar in esit]


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