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„Clean Sky“ hebt ab - 05/02/2008

Kondensstreifen eines Flugzeugs vor blauem Himmel

Bei der gemeinsamen Technologieinitiative „Clean Sky“ (sauberer Himmel) arbeiten der öffentliche und der private Sektor partnerschaftlich zusammen, um bei den künftigen Entwicklungen im Luftverkehr Ökologie, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit miteinander in Einklang zu bringen.

Der Luftverkehr steht vor großen Herausforderungen: Zum einen ist durch die ständige Zunahme des Luftverkehrs mit einem Anstieg des Anteils an den gesamten Treibhausgasemissionen zu rechnen, der sich derzeit noch auf 3 % beläuft, und zum anderen ist der Luftverkehr einer der Hauptverursacher von Lärm. Darüber hinaus hat die europäische Luftfahrtindustrie auf der weltweiten Bühne mit einer immer stärker werdenden Konkurrenz zu kämpfen.

Die Europäische Union hat nun beschlossen, die Herausforderung anzunehmen und dabei neue Wege zu gehen: Sie setzt auf eine Partnerschaft zwischen öffentlichem und privatem Sektor  und die Zusammenarbeit der wichtigsten Beteiligten aus Luftfahrtindustrie und Forschung.

Dass diese Rechnung aufgegangen ist, zeigte sich heute beim Start der gemeinsamen Technologieinitiative „Clean Sky“ English, unter deren Dach es gelungen ist, 86 Organisationen aus 16 verschiedenen Ländern, 54 Unternehmen — davon 20 KMU —,  15 Forschungszentren und 17 Universitäten für ein gemeinsames Ziel zu vereinen.

Diese neuartigen Partnerschaften wurden im Rahmen eines spezifischen „Kooperationsprogramms“ des 7. europäischen Rahmenprogramms (RP7) English für Forschung und Entwicklung entwickelt. Mit einem Haushalt von 1,6 Milliarden Euro (davon 800 Millionen Euro aus dem RP7) dürfte die Initiative die Entwicklung innovativer Technologien beschleunigen und zur baldigen Flugreife einer neuen Generation „grüner Flugzeuge“ beitragen.

Die „Clean Sky“-Initiative erstreckt sich auf sechs Technologiefelder English, in denen verschiedene technische Fragen — angefangen bei der Funktionsweise des Motors bis hin zur Konstruktion der Flugzeuge — in Angriff genommen werden. Die Forschungsergebnisse werden vom Beginn der Versuchsphase bis zu den Testflügen in einer Technologiebewertung English analysiert. 

Mit der „Clean Sky“-Initiative sollen bis 2020 die CO2-Emissionen  um 50 %, die Stickoxidemissionen um 80 % und die Lärmbelästigung um ebenfalls 50 % gesenkt werden. Gleichzeitig soll für die Materialien und Komponenten der Flugzeuge eine Art ökologischer Lebenszyklus eingeführt werden, bei dem Entwicklung, Herstellung, Wartung und Entsorgung/Recycling berücksichtigt werden.

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